Kaffeeküchentalk

Wolfgang Schoch, Tobias Maasland

(A)Synchrones Arbeiten

Wir können synchron und asynchron kommunizieren. In der Theorie ist das so einfach wie die Wahl zwischen Email und Telefonanruf. Aber lässt sich das in der Praxis auch so klar handhaben?

26.04.2022 47 min

Wir können synchron und asynchron kommunizieren. In der Theorie ist das so einfach wie die Wahl zwischen Email und Telefonanruf. Aber lässt sich das in der Praxis auch so klar handhaben?

In dieser Folge sprechen wir über die verschiedenen Kommunikationsarten die wir nutzen. Dabei stellen wir fest, dass es neben der eigentlichen Technologie noch auf weitere Faktoren ankommt. Nämlich darauf, welche Vereinbarungen wir mit unseren Mitmenschen treffen - explizit wie implizit.
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Für diese Folge von Tausend Geschichten gibt es ein vollständiges Transkript. Dieses Transkript wurde automatisiert erzeugt und nicht nachbearbeitet oder korrekturgelesen. Es wird daher sicher Fehler enthalten. Das Transkript ist als Ergänzung zu verstehen, um beispielsweise die Inhalte durchsuchbar zu machen. Im Zweifel gilt immer das gesprochene Wort aus der Folge.

Links aus der Sendung
Credits
Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch, Tobias Maasland
Musik: Surf's Up Dude by Ahjay Stelino von https://mixkit.co

Transkript

Die Episode zum nachlesen.

Ja hi, willkommen zum Kaffeeküchentalk, dem Podcast. Gedanken zu moderner Arbeitskultur. Heute wollen wir uns unterhalten über synchrones. Und oder asynchronisch arbeiten? Was bedeutet das eigentlich? Ähm was bringt das vielleicht auch? Was sind die Vor- und Nachteile? Begrüße heute hier live und exklusiv Wolfgang meinen Kollegen ganz kurz äh ich sage auch hallo, hi, ich bin Tobias, Tobias Maßland Agial Coach von Beruf und heute Podcastpartner von Wolfgang. 
Wolfgang
00:00:41
Hallo Tobi, grüß dich. Ja, ich bin quasi Podcaster von Beruf. Äh Was sogar stimmt und äh zusätzlich auch noch und ich freue mich heute mit dir mal über das Thema Synchronin asynchrone Arbeit beziehungsweise Kommunikation zu sprechen, denn beide Formen der Kommunikation und der Arbeit finden sich in meinem Arbeitsalltag wieder. Und äh ich glaube, es wäre mal spannend darüber zu sprechen, was ist denn das eigentlich? Was ist synchron? Was ist asynchron? Vor allem, was es heute im Jahr 2022 eigentlich synchron und asynchron? Und es ist gut, dass das schlecht brauchen wir beides oder ergänzen sich die beiden Formen vielleicht? Ich bin super gespannt. 
Tobias
00:01:24
Ja wir haben gerade im Vorgespräch schon mal ganz kurz raufgeguckt, was heißt überhaupt Synchronität So und ich dann in meiner blauäugigen Naivität, habe gedacht, na ja gut Synchronität heißt doch genau das, ähm wenn man einen Call-off macht. Du machst entweder ein Telefonat oder du machst ein Videogespräch und und redest in Interaktion mit jemandem. Du kriegst also sofort eine Antwort. Kategorisch ausgeschlossen für mich war dann Chat, Chat ist für mich asynchron. Ist ja ist ja was, das kann dauern, ne? Das ist das ist äh ich schreibe was, dann kann das dauern, bis jemand antwortet. Kann meine Antwort wieder dauern. Und dann hast du ja was ganz Interessantes gesagt. Du hast deine Erfahrung, eine Unterhaltung grade gehabt mit einer Kollegin. 
Wolfgang
00:02:04
Ganz genau, ich habe mit einer Kollegin neulich mal gesprochen, die ist relativ neu bei uns im Unternehmen und da haben wir uns mal unterhalten, einfach wie läuft denn alles bei uns? Was haben wir hier für Systeme? Wir setzen ja bei uns lecker ein, also quasi so einen Persistenten-Chat. Und da war die Frage, hey, wenn jetzt zu mir irgend so eine Anfrage kommt, wenn mich jemand anschreibt hier im Chat, ich da eigentlich sofort antworten, weil es gibt ja eine Notification, also es blinkt ja irgendwie auf, hallo, du hast eine neue Nachricht bedeutet das ähnlich vielleicht wie beim Telefonat, dass ich rangehen muss und direkt antworten muss mit hallo ja äh was gibt's denn? Oder ist es okay, wenn ich das vielleicht ein paar Stunden später erst beantworte oder womöglich erst am nächsten Tag, wenn ich ja aktuell keine Zeit habe, weil ich einer anderen Tätigkeit nachgehe. 
Tobias
00:02:49
Ich finde, das ist echt ein interessanter Punkt. Es ist ein Chat automatisch asynchron. Hängt das davon ab, wie die Erwartungshaltung ist der Menschen, die damit arbeiten oder oder die die Gruppe, in der du dich befindest. 
Wolfgang
00:03:04
Also ich finde die Frage super super spannend, denn für mich ist eigentlich so eine Art Kommunikation die klassische E-Mail oder halt einen Brief vielleicht, wenn man jetzt in der analogen Welt ist. Also jemand möchte mir eine Information mitteilen, setzt sich dazu am Computer, schreib diesen Text runter und drück dann auf absenden, diese E-Mail, die wandert durch die Leitung und äh die technischen Details, die ja Sprachmer jetzt an der Stelle, aber irgendwann kommt diese E-Mail dann zu mir auf meinen Computer und dann blinkt irgendwas bei mir und ich kann mir diese E-Mail durchlesen und ich kann die dann durchlesen wann ich möchte und ich kann auch dann antworten wann ich möchte und mein Gegenüber bekommt ja erst die Information Dass ich die gelesen habe, wenn er die Antwort bekommt Also sobald ich eine Antwort absende, kommt ihr dann in dem Fall vielleicht jetzt bei dir an und du siehst, okay, Wolfgang hat mir darauf geantwortet. Beim Chat zumindest jetzt, wenn wir so was wie Slack nutzen oder Microsoft Teams oder was es sonst noch draußen gibt. Ist das ein bisschen anders, finde ich, denn ich habe so einen Indikator dran, der mir direkt anzeigt, ob du online bist. Und das weckt ja vielleicht auch eine Begehrlichkeit, was eine Antwort angeht. Weil wenn ich dir eine E-Mail sende, ich weiß nicht, wann du die liest. Ich weiß nicht, wann du im Computer bist, vielleicht hast du gerade ein Meeting oder du hast eine Mittagspause oder irgendwas anderes, das heißt Vielleicht ist die E-Mail bei dir oder auch nicht. Schrödingers E-Mail im Prinzip. Ähm keine Ahnung, wann die ankommt. Vielleicht wird sie gelesen. Vielleicht nicht. Aber beim Chat weiß ich ja A. Du bist online Ich sehe so grünes Lämpchen irgendwo und äh ich sehe vielleicht, je nachdem, was für ein System ich verwende, ob du diese Nachricht schon aktiv gelesen hast, also ob du da schon draufgeklickt hast, ob du äh Irgendwie schon wirklich aktiv das Programm genutzt hast, um die zu lesen. Das weckt, finde ich, so eine Begehrlichkeit für eine Antwort und vielleicht äh erzeugt das ja auch einen Druck bei dir, hey, der Wolfgang weiß, dass die Nachricht bei mir ist. Der Wolfgang weiß, ich bin online und der Wolfgang hat auch gesehen, dass ich die Nachricht gesehen habe. Ich muss jetzt antworten, weil es ist sonst unhöflich oder vielleicht glaubt Wolfgang Und ich rede über mich in der dritten Person. Das ist ein bisschen komisch gerade, aber äh vielleicht glaubt dann der andere oder die andere dass dass sich jemand ignoriere et cetera. 
Tobias
00:05:19
Also das so eine Art sozialer Druck da irgendwie mit entsteht durch diese Sichtbarkeit von. Gelesen, Status, ungelesen, Status, empfangen, Status. Also ich finde das interessant, ähm die. Perspektive, die ich dazu habe, ist, ich empfinde Chat. Auch wenn da Lampen leuchten und Haken blinken, generell als asynchron. Ich finde, es gibt keine Garantie dadrinnen, dass das, was ich erwarte, auch tatsächlich erfüllt wird. Es kann ja durchaus sein, dass eine Lampe grün leuchtet oder dass dass eine Chatnachricht irgendwo aufgepoppt ist. Aber vielleicht die Personen grade in einem, Telefonat mit einem Telefon ist und dann vielleicht da eine Stunde beschäftigt oder vielleicht in unserem Fall sogar, ähm in einem anderen Tool gerade unterwegs ist, weil es ein Kundengespräch, äh ein Mitarbeitergespräch oder Irgendeine andere Form der Interaktion gibt und da ist dann weiterhin die die Schalte geschaltet, das Lämpchen am Leuchten. Würde ich. Weißt du, worauf ich hinaus will? Würde ich nicht davon ausgehen, nur weil die Lampe leuchtet und weil das Häkchen blinkt, dass ich eine Antwort erwarten kann. Es kann auch sein, dass das gar nicht durchgedrungen ist zu der Person und die das gar nicht wahrgenommen hat. Selbst wenn das leuchtet und blinkt. 
Wolfgang
00:06:34
Also ich sehe es genauso, aber ich verstehe auch komplett die andere Seite, denn vielleicht kann ich mal eine kleine private Geschichte aus meinem Leben hier teilen. Ich nutze auf meinem Handy auch verschiedene Apps, mit denen man so Kurznachrichten verschicken kann. Und je nachdem, was du dann nutzt, gibt's ja auch so eine Anzeige. Dass der Empfänger quasi äh quittiert, als er deine Nachricht gelesen hat. Also so ein Häkchen dran hast, ich keine Ahnung bei Signal oder bei WhatsApp oder so kann man so was ja auch haben. Ich schicke dir eine Nachricht irgendwie und dann sehe ich, okay, da ist ein Häkchen dran, das bedeutet, die wurde zugestellt, die sitzt auf dem Mobiltelefon. Ein zweites Häkchen bedeutet, du hast die gelesen. Und es gab bei mir auch mal eine Zeit. Es ist einige Jahre her, wo mich persönlich so was unter Druck gesetzt hat. Ich habe Leuten was geschrieben aus meinem äh ja privaten äh Umfeld und keine Antwort bekommen. Habe ich mir auch solche Fragen gestellt. Warum bekomme ich denn da keine Antwort? Ignoriert mich die Person? Hat die Person keine Zeit? Hat die Person was Besseres zu tun vielleicht? Und ich habe gemerkt, dass mich das wirklich stresst und habe dann konsequent einfach diese Art der Benachrichtigung oder diese Art der Kriterien abgeschaltet Bis heute deaktiviert auf meinem Handy Und äh für mich war das damals so ähm ja wie so ein kleiner Befreiungsschlag, weil ich gemerkt habe, dass es ein Faktor, der mich persönlich stresst und ich möchte das nicht, weil ich. Ja per se Stress nicht so gut finde und deswegen habe ich's abgeschaltet. Heute ist es mir völlig egal ob mir jemand schnell antwortet, nachdem ich ihm was geschrieben habe, egal ob das auf meinem Handy ist oder jetzt auch bei uns im Unternehmen, auf Slack, ähm ob ich jetzt schnell eine Antwort bekomme, ist mir völlig egal. Denn wenn's wichtig ist, dann muss sich andere Kommunikationskanäle wählen, äh mit denen ich schneller eine Antwort bekomme. Beim Chat ist es bei mir so, ich schreibe das einfach rein, egal ob's eine Direct Message ist oder so eine Gruppe und ich hoffe, dass ich eine Antwort bekomme oder wenn ich jetzt nach zwei, drei, vier, fünf Stunden vielleicht keine Antwort bekommen habe, dann hake ich noch mal nach und schreibe nochmal hey Tobi, ähm hast du vielleicht kurz Zeit oder so. Und sonst rufe ich dich an oder schicke dir ein Fax oder so. Oder komm persönlich vorbei, wenn's wichtig ist. 
Tobias
00:08:42
Na ja gut, dann schellt's hier, ne? Dann. 
Wolfgang
00:08:44
Aber richtig. Was ich damit sagen möchte, ist halt Ich verstehe es total, wenn manche Menschen sich unter Druck gesetzt fühlen. Durch solche Funktionalitäten, durch solche Empfangsbestätigung, durch so ein Online-Zeichen. Und ähm ich glaube, das ist ein Punkt, den wir in unserer Arbeitswelt einfach aufm Schirm haben müssen, weil, Einfach abschalten ist vielleicht auch keine gute Sache. Es ist ja auch ganz spannend zu wissen oh der Tobias der arbeitet heute. Ich sehe der ist online und äh die Wahrscheinlichkeit, dass er mir antwortet, ist sehr, sehr groß und dann schreibe ich ihm einfach mal. Also jetzt, per se alles abschalten und jede Information auf Abwesenheit irgendwie abzuschalten, fände ich auch nicht gut. Aber ich glaube, es ist gut, dass ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass sowas auch schlecht sein kann für Menschen, Denn dann können wir einen Weg finden für uns als Gruppe, für uns als Firma oder für uns als Gesellschaft, damit einfach anders umzugehen. 
Tobias
00:09:38
Vielleicht ist dann unser Arbeitstitel, vielleicht braucht er ein anderes Framing. Mhm. Ich hatte eingangs gedacht, dass wir eher so eine so eine. So ein bisschen so eine Schwarz-Weiß-Frage. Zum Beispiel welche Themen eignen sich besonders um sie synchron und in meinem Verständnis dann ja äh in einem Videocall oder Telefonat zu machen und welche eignen sich ähm verzögert abzuarbeiten, asynchron. Das ist für mich diese Asynchronität, wo man nicht sofort eine eine Antwort, eine Interaktion kriegt. Man das jetzt weiter spinnt, was du gerade gesagt hast und sich mal in die Rolle versetzt von einer Person, die diese Infos erhält. Dann ist vielleicht ja auf eine gewisse Art und Weise gar keine asynchronität erreicht, weil die Person immer denkt, ach Mensch, ich habe noch eine Bringschuld. Muss noch was antworten. Ich kann jetzt noch nicht Feierabend machen oder Handy noch nicht ausmachen oder vielleicht sogar im weitesten Sinne. Mensch, ich muss das Handy aber anlassen, damit ich erreichbar bin. Auch wenn wir mir eine Chatnachricht geschrieben wird. Was nicht unbedingt bedeutet, dass ich innerhalb der Minute antworten muss, womit ich geschrieben wird, ist vielleicht trotzdem eine Erwartungshaltung da. Egal, wann wir schreiben, wollen wir aber eine Antwort kriegen, auch wenn die dann vielleicht äh eine Stunde dauert oder zwei, aber auch wenn ich dir abends um zehn schreibe, wäre schon gut, wenn ich dann morgens um sieben eine Antwort habe. Und das ist ja eigentlich schon nicht so gut. Würde ich mal vorsichtig sagen. 
Wolfgang
00:11:11
Absolut, Tobias. Also ganz kurz, mir fällt's schon wieder auf, äh wir haben irgendwie eine Idee für so eine Folge und äh es es artet dann immer in eine Richtung irgendwie aus, komplett abdriften. Ich finde das aber gut. Denn dadurch lösen wir uns einfach von diesen festen Vorstellungen und haben halt auch die Möglichkeit, mal irgendwie neue Ideen zu entwickel, Ich glaube, was du das sagst, ähm da müssen wir zwei Dinge unterscheiden. Zum einen, wofür eignet sich die Synchrone Kommunikation und wo für die A-Synchrone? Weil ich glaube schon, dass es wichtig ist, hier zu unterscheiden und ich finde beides übrigens auch sehr, sehr gut. Der andere Punkt ist aber schaffen wir's auch, Asynkonto Kommunikation wirklich asynchron zu händeln und nicht zur Synchronkommunikation zu machen, indem wir vielleicht explizit oder implizit einen Druck aufbauen oder eine Erwartungshaltung aufbauen. Und ich finde, das sind zwei total wichtige, eine spannende Aspekte, wenn wir uns über dieses Thema unterhalten. 
Tobias
00:12:04
Absolut. Der die Eingangshypothese, über was wir sprechen wollten, war tatsächlich, glaube ich, nur der erste Aspekt, weil äh ne, ist ja klar, was synchron und asynchron ist, aber ist gar nicht so klar. Vielleicht ist das das. Wichtige, was man. Klar machen muss für sich selber, ne? Erstmal ne, als als handelt handelt eine Person irgendwie, was ist das ähm wann wann möchte ich antworten? Was halte ich auch für verträglich? Aus der anderen Seite. Wäre es aber auch interessant, dann vielleicht im Team oder in dem in dem Kreis, in dem man da Nachrichten bekommt oder vom Kollegen oder oder vom Freund. Auch mal zu gucken, sag mal ganz ehrlich gefragt, wie schnell soll ich da eigentlich die Antworten? Was ist da eigentlich wichtig für dich oder wollen wir da noch irgendwas vereinbaren, dass du mich nur anrufst, wenn. Oder andersrum, dass du mich anrufst, wenn es sehr wichtig ist und ansonsten schreibst du eine Nachricht, dass wir gleich so ein bisschen die Themen separieren können. Dass ich weiß, wenn du mir so, wenn du mich so und so kontaktierst, Automatisch, dass es jetzt nichts, wo ich. Nach einem halben Tag oder vielleicht sogar nach einem Tag dir antworten muss. Wenn du mich aber so und so kontaktierst oder vielleicht mit der speziellen Formulierung. Oder vielleicht auch mit so einer, vielleicht kann man auch so einen Wichtigkeitsmarker noch dazufügen, weiß ich nicht. Dann haben wir eine Vereinbarung, dass wir sagen, du ähm bist dann sofort da. 
Wolfgang
00:13:28
Also bei uns beiden ist es ja so, sobald das rote Telefon klingelt, da gehen wir immer ran einfach, weil dann ist es wirklich ein wichtiges Thema. Ich glaube, über so ein ähnliches Thema haben wir schon mal gesprochen, als wir uns über die Notifications unterhalten haben. Da ging's, glaube ich, ja auch darum hey, wenn wir Notifications abschalten, dann bekommen wir vielleicht Informationen nicht mehr so zeitnah mit und das muss im Team erstmal besprochen werden, damit hier ja niemand enttäuscht ist, denn wir müssen uns gemeinsam drauf festlegen Was soll für uns gelten und was es vielleicht jetzt auf dieses Thema gemünzt? Eine Kommunikationsform, die eine hohe Priorität hat. Was ist eine Kommunikationsform, die jetzt halt keine hohe Priorität hat und man könnte ja sagen im Team, hey, per Chat bedeutet äh Antwort innerhalb von vierundzwanzig Stunden. Per E-Mail bedeutet auch Antwort innerhalb von 24 Stunden wenn's wirklich wichtig ist, dann gerne aufm Telefon anrufen oder über sonstige Tools digital aufm Computer anrufen und dann habe ich ja auch die Möglichkeit, das abzulehnen, wenn ich gerade nicht kann oder vielleicht so was auch automatisch abzulehnen, wenn nicht grad in einem Meeting drin bin und dann zurückzurufen. Und ich glaube, das ist halt schon wichtig ähm in einem Team oder auch im Unternehmen hier einfach eine gemeinsame ähm ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, Dann kann auch keiner enttäuscht werden, weil wenn ich jetzt äh genau weiß, wenn ich dich anrufe und du lehnst ab, den Anruf, dann bedeutet das nicht, ich bin doof, sondern du hast grad keine Zeit, weil du dich konzentrierst oder gerade in einem Meeting bist oder aus einem anderen Grund nicht rangehen möchtest und du rufst mich dann zurück, dann ist das für mich ja auch fein. Und wenn ich dann aber auch nicht enttäuscht bin, wenn ich dir eine Chatnachricht schreibe, einen Slack. Und keine Nachricht oder keine Antwort bekommen und es dauert äh einen Tag, bis du mir antwortest und schreibst ja Wolfgang servus, bla, bla, bla. Nicht enttäuscht, weil ich habe halt diese Kommunikationsart gewählt und ähm ja, dann wurde die halt auch so benutzt, wie es vereinbart war. Also das finde ich wichtig, dass man sich dadrauf einigt und ich Weiß nicht, ob's jetzt im Unternehmen so einfach ist, wenn man jetzt vier, 500 Leute hat, aber in so einem kleinen Team mit so fünf, sechs, sieben acht Leuten. Ich meine, größer sind die Teams ja selten bei uns. So war's am Anfang irgendwie mal festzulegen, dass es ja nicht schwierig. 
Tobias
00:15:37
Ich denke auch, dass das sinnvoll ist, solche Dinge, die man als gegeben hinnimmt, einfach mal zu hinterfragen, so wie wir das jetzt eingangs auch hatten. Synchronen, also synchrone überhaupt? Stimmen wir da überhaupt überein? Denken wir das Gleiche? Ich glaube ein bisschen, also du hast ja gerade erwähnt, das Thema ähm wiederholt sich und da ich glaube, da ist auch schon eine starke Verbindung hin. Ich denke, das kommt dadurch zustande So mein Eindruck gerade, dass wir heutzutage einfach so eine Müriade an Informations, Belastungen haben, sage ich mal. Dinge, die auf uns einprasseln. Wenn ich mal so zurücküberlege, wie ich aufgewachsen bin, da hieß es dann, sei abends, wenn, Die Sonne untergeht zu Hause, dann bis mit dem Fahrrad irgendwo lang. Äh juckelt und äh bis abends nach Hause gefahren und es war alle Kommunikationen, die es gab. Also da gab's nicht nochmal aufm Handy gucken und vielleicht ein Video machen und im Hinterkopf behalten, dass du vielleicht bei Instagram noch was laden willst oder so, ne, dass man das noch ähm sich im Hinterkopf behält äh Nachrichten mussten nicht beantwortet werden, sondern du warst einfach unterwegs und dann Vielleicht deine Mutter dir abends noch gesagt, du. Da Tim angerufen, ruf ihn mal zurück und dann hast du versucht ihn zurückzurufen, dann war der aber gar nicht da. Hast du nicht erreicht, hast ihn erst am nächsten Tag in der Schule gesehen und das war alles und da hat alles gut funktioniert mit dieser Informationsverdichtung, die wir haben. Vielleicht ist das deswegen so ein Thema, warum das bei uns äh jetzt zum zweiten Mal aufkommt weil ähm wir natürlich hier über ein ähm. Austauschthema sprechen, synchronisch oder asynchronisch arbeiten. Gleichzeitig aber auch in einem Umfeld arbeiten, wo viele Informationsstränge ja auf einen einprasseln, ne. Wenn ich mal überlege, was da alles so ist, E-Mails, Slack-Nachrichten, Telefon. Ja schon eine Menge. 
Wolfgang
00:17:29
Es ist unglaublich viel und in der Zeit Zeit deiner Kindheit bis heute, also in den paar Jahren Da ist halt unglaublich viel passiert. Es hat sich unglaublich viel beschleunigt. Die Menge an Information hat wirklich ganz, ganz stark zugenommen, aber eine Sache sei konstant geblieben und das sind halt die 24 Stunden, die du am Tag hast. Und ich habe mich neulich mit jemand über das Thema Digitalisierung und digitale Transformation unterhalten es ja, klingt ja erstmal ziemlich cool und ich finde es auch spannend, aber da kamen wir halt auch darauf, ähm dass immer mehr passiert, dass immer neue Geschäftsfelder erschlossen werden und dass diese ganze digitale Welt immer einen größeren Einfluss hat und dass für viele Leute, die halt irgendwie ein Unternehmen haben oder halt irgendwie ein Geschäft betreiben, bedeutet das halt, sie müssen nicht nur gut sein, indem mit dem sie Geld verdienen, also du das Café an der Ecke hast, musst du jetzt nicht nur sehr gut darin sein, des guten Kaffee zuzubereiten und vielleicht einen richtig tollen Kuchen zu backen, sondern du musst dich zwangsläufig auch mit irgendwelchen digitalen Themen beschäftigen und sei es nur weil du eine gute Bewertung irgendwie bei Google haben möchtest oder woanders, weil sonst funktioniert's nicht mehr. Und da kamen wir halt auch an den Punkt, ey früher hatte ich das ja auch ausgefüllt da eine ganze Zeit, also jetzt wirklich ein Experte in deinem Business zu sein, das hat dich halt wirklich ausgelastet, wenn du der Beste sein wolltest oder sehr, sehr gut drin sein wolltest. Aber jetzt kommt halt dieses ganze IT-Zeug nochmal oben drauf und, zu einem Punkt, wo du das alleine gar nicht mehr packst. Und ich finde, dass es bei uns ja auch so das, was wir tun hat in erster Linie ja in unserem Job mit Menschen zu tun und nicht mit IT. Also ich könnte meinen Job ja auch äh in einem Büro machen, nur mit irgendwelchen Postetzetteln und irgendwelchen Flipcharts. Ich bräuchte da jetzt nicht unbedingt einen Computer dafür. Also die Leute, mit denen ich arbeite, die bräuchten Computer, weil die irgendwie Software entwickeln. Aber ich könnte ganz viel ohne Computer machen. Und äh wenn ich jetzt irgendwie zentral mit Leuten irgendwie in einem Raum wäre, Aber heute geht es nicht mehr. Ich brauche heute einfach krass viel IT brauche viele Systeme, ich brauche ganz viele Nachrichten, Kommunikationskanäle, allein das ist doch schon crazy, oder? Also ich habe ja nicht nur irgendwie Telefon und. Und den Chat, ich habe noch E-Mail, ich habe jetzt noch für verschiedene Projekte, in denen ich tätig bin, dann habe ich Slack, dann habe ich Microsoft Teams und es gibt immer wieder noch eine neue äh Kommunikationsform oder einen neuen Kanal. Ich habe auf meinem Handy eine ganzen ganzen Blumenstrauß und solchen Messengern drauf, weil manche Freunde nutzen das, manche Freunde nutzen was anderes und äh Das ist einfach eine enorme Komplexität, die wir Menschen halt irgendwie beherrschen müssen und ich glaube, äh ja da kann man leicht auch überfordert sein einfach. 
Tobias
00:20:13
Das ist auch ganz spannend, wenn man diesen Baum, den du da gerade mal erzählt hast, ne und früher war es äh durchaus anders und der ähm Barista hat dann den Job für sich ausgefüllt. Ähm bei mir wenn wir jetzt mal. Schauen, wie wie die Menschen, die so langsam in die IT gekommen sind und nicht damit aufgewachsen sind, ne, wie sie vorher kommuniziert haben. Da war das das Telefonat. Dann war das vielleicht das persönliche Treffen, also Menschen zu sehen. So und jetzt manchmal in in meinem Arbeitsalltag habe ich so das Gefühl, Mensch, die, Diese Sache, die wir jetzt hier geklärt haben, wo wir 1ten Termin finden müssen, dass wir uns treffen. Dann ging erst ein Headset nicht. Dann mussten wir das einmal verschieben. Dann haben wir uns wieder zusammengeklingelt und dann äh haben wir eben zehn Minuten gesprochen, Da hatte ich jetzt den Eindruck, da hättest du mir locker eine kleine Mail schreiben können oder eine kleine Chatnachricht. Also dieser dieser Overhead, der entsteht einfach nur, um sich digital austauschen zu können. Vielleicht wäre auch das Telefon eine Alternative gewesen, so nach dem Motto. Aber nur, um zu diesem Punkt zu kommen, reden zu können. Das ist, glaube ich, manchmal einfach gar nicht so klar, dass es da veritable und gute Alternativen gibt, wie zum Beispiel und jetzt sage ich's mal wieder, die asynchrone äh Kommunikation zum Beispiel über einen Chat, über eine E-Mail. Weil der Weg natürlich ein ganz ein anderer ist, wenn du immer gewohnt warst, ich rufe jemanden an und sollst auf einmal was schreiben. Hat man überhaupt dann die Fähigkeit, das gut auszudrücken? Ist das überhaupt möglich, das rüberzubringen, was sich überhaupt will oder rede ich lieber? Weil das kenne ich ja. Dann führt es dazu, denke ich, und das ist jetzt nur laut gedacht, aus meiner Erfahrung, dass man dann Termine hat, die nur, ich sage mal, um Sprechen gehen, um's um was abzusprechen, weil das quasi, Der Übertragungsweg ist, den Menschen, die später zu der IT gekommen sind, eher klarer ist Leuten, die da jetzt mit aufgewachsen sind und die einfach die IT die die Handys einfach kennen mit Handys aufgewachsen sind, Handys kamen bei uns ja erst langsam überhaupt in unser Leben rein und wir haben uns das so langsam angeschaut aber für jüngere Generationen ist das ja normal, wenn alles blinkt und bimmelt und und geladen werden soll. Und man viel schreibt. 
Wolfgang
00:22:27
Ja klar, also ich hatte mein erstes Handy, glaube ich, achtundneunzig. Das von Alcatell One Touch easy mit äh ganz coolen Features. Da konnte man die Antenne ausfahren. Da wird es besser einen Empfang hatte. 
Tobias
00:22:40
Hatte ein Nokia zweiunddreißig zehn. 
Wolfgang
00:22:43
Das hatte ich auch, aber paar Jahre später, weil ich glaube, dass sie die paar Jahre Unterschied bei uns. Ähm ja da dann lass uns doch mal sprechen, was was sind die Unterschiede zwischen Synchronen, asynchroner Kommunikation? Also ich hab's vorhin schon mal gesagt. Ich finde beides total wichtig und ich glaube, was was ist äh ist ja schnell erklärt. Also bei einer Synchronkommunikation müssen wir beide zur gleichen Zeit einfach kommunizieren und äh ich ich stelle dir eine Frage und ich bekomme unmittelbar eine Antwort von dir, weil du dir exklusiv die Zeit nimmst und ich finde exklusive, das ist für mich auch so ein ganz äh entscheidendes Merkmal bei einer Synchronkommunikation. Du musst es dann tun, wenn ich's dir aufzwänge, Ich möchte jetzt mit dir synchron kommunizieren, beispielsweise über Telefon, das heißt ich rufe dich an und du nimmst an Dann müssen wir einfach kommunizieren oder dürfen in dem Fall natürlich kommunizieren. Das Gleiche kann natürlich aber auch per Chat sein, also wenn ich dich anschreibe, hey Tobi, hast du kurz Zeit und du schreibst mir zurück, ja habe ich und wir chatten jetzt über zehn Minuten und ich äh wir tauschen hier irgendwie Informationen aus, dann ist es ja auch synchron. Und ich finde, das ist manchmal eine eine sehr, sehr gute Sache, wenn man im komplexen Sachverhalt hat oder wenn man es nicht eine Frage hat, auf die man eine Antwort haben möchte, sondern vielleicht Dinge klären möchte, wo man mal ja diskutieren muss. Dann ist ist das der Goldstandard, finde ich, die Synchrone Kommunikation. Und die. 
Tobias
00:24:09
Witzigerweise, da fällt mir gerade eine Sache ein, wo du wo du von dem äh direkten Gespräch gesprochen hast. Wenn ich so. Meinen Kundenalltag denke, dann hat man manchmal Remote-Meetings, wo viele Leute drin sind. Vielleicht mal eine größere Gruppe von ein paar Leuten, dann entsteht da eine Diskussion zwischen zwei Leuten und um das aus dem Gespräch rauszunehmen, sagen die Menschen dann, lass uns das mal offline nehmen. Das finde ich immer ganz lustig. Weil äh das, was die machen, ist, die setzen sich dann danach ein Online-Meeting auf und sprechen synchron. 
Wolfgang
00:24:42
Ja, stimmt eigentlich, lustig. Ja, wobei es wahrscheinlich, wenn du jetzt so ein Meeting hast mit 30 Leuten und da fangen dann zwei, drei an zu diskutieren ähm dann ist es höchstwahrscheinlich halt für die anderen 27 halt nicht so sinnig dabei zu sein. 
Tobias
00:24:57
Natürlich. Es ging mir auch nur um diese interessante Formulierung, dass da offline gesagt wird, was irgendwie ja nicht so sein könnte, außer man redet dann im aufm Büroflur wahrscheinlich, ne. Daher kommt's wahrscheinlich. 
Wolfgang
00:25:09
Ja das stimmt eigentlich. 
Tobias
00:25:11
Na ich stimme aber mit dir überein. Also äh gerade da, wo vielleicht eine Entscheidung gefällt werden muss oder wo man vielleicht auch mal eine Problematik von ein paar. Perspektiven ansehen möchte, ne, mal was durchsprechen, eine andere Meinung hören möchte. Da ist es ja auch einfacher, das Gespräch zu suchen. Als die asynchronität da äh zu zu nutzen. Ich finde aus das ist vielleicht auch einfach meine persönliche Präferenz Ich bin persönlich ein großer Fan von asynchronen Arbeiten, weil ich dann meinen Arbeitsalltag selber strukturieren kann. Weniger einen Anruf, der noch reinkommt, wenn ich eh schon busy bin und und dann mich das vielleicht ablenkt und ähm auch neugierig macht, was ist da jetzt grade los? Ich habe eine eine Nachricht, vielleicht auch eine kurze Beschreibung, worum's geht äh und kann dann entweder schon antworten oder halt natürlich auch vorschlagen, ja dann lass am besten mal treffen. Das macht durchaus Sinn, was du was du jetzt wolltest. Nur diese ähm Vereinbarung dann vielleicht äh asynchron zu haben. Das erleichtert mir meinen Arbeitsalltag total. Deswegen bin ich da ein Riesenfan von. Ich bin kein Fan davon, dann irgendwie komplexe Aufgaben im Chat durchzusprechen über einen Verlauf von acht Stunden anstelle sich eben anzurufen, das stimmt schon, also es kommt glaube ich echt auf die Komplexität der Fragestellung an. Hm aber für mich persönlich, wenn ich mir das aussuchen könnte, da würde ich mir wünschen, dass noch ein bisschen mehr asynchron einfach an ich sage mal vorab Abstimmung geschehen könnte. 
Wolfgang
00:26:42
Ja, also finde ich äh finde ich auch. Also gerade, wenn man jetzt irgendwie größere Entscheidungen äh durchführen möchte, wo viele Leute involviert sind, finde ich's gut, wenn man vorab schon mal asynchron einfach Vorarbeit leistet, weil wenn ich jetzt ein Meeting habe mit zehn Leuten Ähm das kostet ja auch viel Geld. Also wenn zehn Leute eine Stunde zusammensitzen, dann kostet das, keine Ahnung, tausend Euro vielleicht. Mit so 1tausend Euro Tagessatz rechnet und dann hast du das einfach. Und das ist schon viel Geld und ich glaube, wenn ich's halt vorab in so einem Chat machen kann, bitte nicht per E-Mail, äh dann kann man sich halt mal diese zehn Minuten Zeit nehmen in denen man gerade in Anführungszeichen nichts zu tun hat, weil ich habe vielleicht ein Meeting und das Meeting endet schon ein bisschen früher und ich habe vielleicht nochmal ein Meeting. In zehn Minuten setze ich mich jetzt nicht an meinen Computer und mache was komplett Neues, weil das bringt halt nix. Und dann jetzt vielleicht so im Chat nochmal nachzuschauen und nochmal die letzten drei Nachrichten durchzulesen und was beizutragen. Ich finde, das ist halt dann, so wie du's ja auch gesagt hast, total gut. Es ist asynchron und ich kann's tun, wann ich möchte und dann vielleicht auch solche Lücken irgendwie ganz äh ja ganz gut füllen irgendwie, finde ich eine gute Sache. Ich finde ich bin großer Fan von ich bin ganz großer Fan von Meetings äh oder von Besprechungen, Workshops, wo man wirklich synchron vorgeht. Ich finde sowas total gut, aber Es ist eine Kunst, die richtigen Leute einzuladen, nicht zu viel, also nicht mit der Gießkanne irgendwie Leute einzuladen und es ist auch eine große Kunst zu entscheiden, ist es jetzt wirklich ein Meeting oder ist es vielleicht eine E-Mail. Weil äh ich weiß nicht, wie's hier geht, aber so in den letzten 15 Jahren da war ich in vielen Meetings, wo ich mir danach gedacht habe, okay, Stand jetzt eine Person und diese eine Person hat es eine Stunde lang nur was erzählt. Es gab keine Diskussion, es gab keine Interaktion. Eine Person wollte irgendwie was berichten Okay, aber diesen Bericht, den kann ich mir auch selbst durchlesen. Das erinnert mich so ein bisschen an mein Studium. Da gab's einen Professor der hat immer nur vorgelesen in der Vorlesung. Ich weiß, Vorlesung, Vorlesen, da ist irgendwo eine. 
Tobias
00:28:45
Ganzen Zusammenhang, ja, tatsächlich. 
Wolfgang
00:28:47
Bin kein Sprachwissenschaftler, aber es es scheint, es scheint so, als ob da irgendwie ein gemeinsamer Wortstand Wortstamm vorhanden ist. Aber dieser Professor, der hat wirklich nur Folien aufgelegt und hat den Text vorgelesen und ich war da in der ersten Vorlesung und dann bin ich nicht mehr hingegangen. Ich hab's ein Semester später nochmal versucht, in einer anderen Vorlesung von ihm und da war das das genau dasselbe und das ist so ein Ding Also ich kann echt voll gut lesen. Ich kann auch echt schnell lesen und äh mir jetzt irgendjemand was in einem Meeting eine Stunde vorliest, kann ich's mir halt selbst in zehn Minuten durchlesen und bei Rückfragen im Chat vielleicht asynchron noch mal nachhaken zu den zwei Punkten und, da finde ich schon, wenn du ein Meeting einstellst, hast du eine große Verantwortung, weil du hast ja auch eine große Budgetverantwortung, weil wenn ich das Meeting einstelle, hey zehn Leute, zwei Stunden, dann ist das halt echt viel Geld und mein eigener Tagessatz kommt ja nochmal oben drauf, also boah, unbezahlbar fast. Und das so die Überlegung, okay, muss ich's wirklich machen oder kann ich vielleicht auch wirklich die Leute irgendwie per E-Mail oder per Chat irgendwie abholen. Äh ist glaube ich halt total äh total wichtig. 
Tobias
00:29:52
Ja das ist glaube ich auch, Immer so eine Frage von was will ich eigentlich erreichen mit dem Gespräch? Bringe ich jetzt die Leute zusammen, weil ich selber grade nicht weiter weiß und dann überlege ich erstmal, dass ich so einen Konsortium schaffe für einen kurzen Moment. Hm oder habe ich tatsächlich eine. Entscheidungen zu treffen und schildere eine Situation ähm will ich eine Diskussion führen und will die Leute informieren, damit sie wissen Worum es geht, also das gibt ja immer ganz unterschiedliche Aspekte dafür, unterschiedliche Reife, gerade von Teams. Das ist wirklich nicht einfach. Was ich ganz spannend finde für solche Dinge, die du da gerade angemerkt hast, äh wenn's so ein Update irgendwo gibt äh und es gibt eine Aufzeichnung davon, da bin ich eigentlich meist eher ein Fan davon, die Aufzeichnung anzuschauen, weil ganz ehrlich, die kann ich auf eins Komma zwei fünf oder eins Komma fünffacher Geschwindigkeit gucken, Das ist zwar dann so ein bisschen Schlumpffaktor, obwohl heutzutage gehen die Stimmen ja nicht mehr hoch, sondern es wird nur noch schneller. Aber ich habe dadurch die Möglichkeit. Auch da das so ein bisschen einzuteilen, dass sich quasi das, was wie soll man das sagen, dass sich quasi diese Veranstaltung für mich fast asynchron gestalten kann? Dass eine Aufzeichnung da ist. Man kann sich dazu entscheiden, da hinzugehen und wenn man dann live Fragen stellen will, ist das ja auch perfekt dafür. Äh für so einen Austausch, Aber um einfach Informationen herauszubekommen und es existiert eine Aufzeichnung, ist diese diese Schnellspulfunktion echt ein Traum. 
Wolfgang
00:31:19
Ja ist eine gute Sache. Also bei uns in der Firma auch so. Bei uns gibt's ja oft mittags diese Brownbacks und ich schaue mir die nie an, weil die in der Mittagspause immer sind und ich jetzt gerade im Sommer halt in der Mittagspause immer ein bisschen frische Luft brauche, aber sie werden oft aufgezeichnet und äh ich schaue mir auch nicht oft eine Aufzeichnung an, ganz ehrlich. Aber ab und an ist mal ein Thema dabei, das ich spannend finde und dann schaue ich mir das auch mal an irgendwie. Also schaue ich mir vielleicht auch mal äh keine Ahnung nach Feierabend an, wenn ich nebenher was anderes hier an meinem Schreibtisch noch mache, dann lasse ich's aufm aufm Second Screen irgendwie laufen und äh dann finde ich das auch ganz ganz praktisch, weil ich mache dadurch aus dieser Synchronveranstaltung was Asynchron ist und ja, ich habe nicht die Möglichkeit, eine Frage zu stellen, aber wenn ich eine Frage habe für eine Kollegin, weil ich den Vortrag dann im Video gesehen habe, Dann dann trinke ich mit der mal einen virtuellen Kaffee äh und dann kann ich sie fragen und dann finde ich das eigentlich auch eine ganz gute praktische Sache. 
Tobias
00:32:15
Tja, also aus meiner Perspektive, kann man das, glaube ich, gar nicht so gegeneinander aufwiegen, ne. Ursprünglich hatten wir äh gedacht, mal zu gucken, was bringt denn Chat? Und Co im Gegensatz zum guten, alten Gespräch. Ich glaube, das lässt sich gar nicht so pauschal sagen. Da müsste man schon sagen, für was denn? Wobei denn? Bei bei welcher Unterhaltung denn? 
Wolfgang
00:32:38
Für mich ist das eine Ergänzung. Also für mich ist der Chat kein äh kein Ersatz für für ein Meeting oder für ein one one Gespräch. Für mich ist der Chat eine Erweiterung und für mich ist der Chat vor allem ein ganz, ganz guter Ersatz für die E-Mail. Ich schreibe nur noch sehr wenige E-Mails, ich schreibe E-Mails eigentlich nur noch an Kunden intern bei uns im Unternehmen schreibe ich euch gar keine E-Mails oder Weil ich da die Letzte geschrieben habe. Ähm für mich ist der Chat eine eine eine coole Kommunikationsplattform, wo ich genauso asinkron kommunizieren kann wie mit der E-Mail, aber bessere Organisation habe, besseren Überblick habe, die Möglichkeit habe, mit vielen Leuten an einem Thema zu diskutieren, was mit der E-Mail, mit Medienlisten halt echt ist. Also ich kenne das auch noch von früher, da hatte man fürs Projekt dann noch ja, wir haben bei uns im Projekt noch fünf Mailinglisten nur fürs Projekt eine Mailingliste für die Entwickler, eine für alle, eine für die Stakeholder und es war immer wurzig, weil du hast durchgeblickt und es gibt halt auch keine coole Darstellung für solche lange E-Mail-Freads, wo dann 20 Leute diskutieren. Also habe ich noch keine gesehen. Gab's da nicht mal was von Google? Google Wave oder so was? Wollen die nicht mal die E-Mail revolutionieren? Eingestellt worden. Auf jeden Fall da finde ich halt den Chat richtig, richtig gut. Und äh ich fand früher auch hin zu den Uhrzeiten des Internets, solche Foren ganz spannend, wo man dann über irgendwelche technischen Themen diskutieren konnte mit irgendwelchen anderen Leuten, wo man eine vernünftige Übersicht hatte Also insofern Ja, Chat ist, was total gut ist, auch so ein persistenter Chat, da kann ich heute suchen, hey, was habe ich denn da vor drei Jahren mal irgendwo äh geschrieben und ich finde das relativ schnell, kannst nutzen. Finde ich super. Aber für mich ist es halt einfach eine sehr, sehr gute Ergänzung zum Meeting und es zeigt mir halt auch, das erlaubt mir halt auch manche Meetings einfach nicht stattfinden zu lassen. Weil der Chat ausreicht oder was ich auch gerne mache, ist ähm wenn ich an Themen arbeite, jetzt hier intern im Unternehmen, dass man zum Meetings hat, wo man jetzt irgendwie internes Thema mal voran äh treiben möchte und im Nachgang gibt's noch eine Diskussion im Chat. Also man macht ein kurzes Meeting, vielleicht nur eine halbe Stunde, sagt okay Leute, Willkommen hier zum Meeting. Wir machen das vielleicht so einen Regeltermin alle zwei Wochen, halbe Stunde. Okay, was ist passiert seit dem letzten Mal? Wir diskutieren jetzt ganz aktiv darüber, okay entwickeln, vielleicht eins, zwei, drei Ideen und jetzt lasst uns doch mal im Nachgang im Chat da noch ein bisschen vertiefend drauf eingehen, abstimmen, was wir weiterverfolgen und dann vielleicht auch abstimmen, wer was weiter verfolgt und ich finde, so eine hyperide Lösung finde ich auch total gut. 
Tobias
00:35:08
Eine weitere Facette, die glaube ich uns beiden auch immer mal wieder über den Weg läuft, wenn wir als Adrian Coach mal in Chats reingucken ist, dass. E-Mail automatisch eigentlich immer ein Informationssilo Baukasten ist, weil da kannst du nicht mal eben noch jemanden einladen und, dann den Knopf drücken für lad den ein und gib ihm die gesamte Historie. Das geht gar nicht, sondern du musst ja richtig dein E-Mail-Bäume weiterschicken oder sogar separate E-Mails, weil Unterhaltungen dann in separaten E-Mails geschehen sind, wo vielleicht dann auch mal jemand vergessen wurde, das an die falsche Person geschickt wurde und was alles so zu E-Mail dazugehört. Da ist, Chat, auch wenn es gibt natürlich auch beschränkte zugriffsbeschränkte Chats. Das ist das ist klar. Aber da hat man zumindest die Möglichkeit, dann Etwas einfacher einzusteigen, wenn man Historien freigeben kann und da gut durchgucken kann. Allein das ist ja dieser Transparenz-Effekt. Ist ja schon etwas, was vorteilhaft ist im Gegensatz zur, Also wenn man jetzt beides asynchron Energie nebeneinander legt, die E-Mail und den Chat würde ich da eher für den äh Chat plädieren genau aus dem Grund, dass du halt die gesamte Historie und den gesamten Verlauf dir ansehen kannst. 
Wolfgang
00:36:21
Absolut. Also so machen wir's ja auch. Wir haben ja für unsere Projekte immer einzelne Channels in Slack. Und äh wenn jetzt jemand neu ins Projekt kommt, lädt man den in diesen Channel ein und dann hat die Person die komplette Historie und äh. 
Tobias
00:36:33
So, lies das mal durch bis Montag. 
Wolfgang
00:36:34
Ja lies das durch und äh morgen früh gibt's einen Kurztest. 
Tobias
00:36:38
Wir uns an, ne? 
Wolfgang
00:36:40
Aber ist auf ist auf jeden Fall eine praktische Sache mit der Historie. Ja Tobi, wenn wir wenn wir da jetzt mal drüber nachdenken, über was wir jetzt alles gesprochen haben, was ist denn dann unser Fazit für Synchron und asynchrone Kommunikation? 
Tobias
00:36:54
Also im Gegensatz zu vor äh vor dem Podcast würde ich sagen, hm ist doch sehr viel mehr Graubereich drin, als man eigentlich denkt. Und ähm es ist glaube ich auch ganz wichtig, dass man sich persönlich darüber im Klaren ist. Was man erwartet einfach, wenn man solche Medien benutzt und das vielleicht auch explizit macht für die anderen, mit denen man kommuniziert. 
Wolfgang
00:37:21
Ja, finde ich auch. Also gerade das Letzte, was du gesagt hast, das Ganze explizit zu machen und mal wirklich auch im Team drüber zu sprechen, wie möchten wir kommunizieren? Das finde ich unglaublich wichtig, weil Kommunikation ist einfach was sehr, sehr heikles und äh Kommunikation ist immer sehr stark durch unsere eigene Sicht geprägt. Und wir machen ja immer implizite Annahmen darüber, wie man kommunizieren sollte oder was richtig und was falsch ist. Und deswegen glaube ich, auch wenn's einem vielleicht ein bisschen albern vorkommt. Mal eine halbe Stunde zu nehmen oder eine Stunde möglich drüber zu sprechen, was ist Kommunikation für uns, was erwarten wir? Ähm finde ich total wertvoll und ich glaube im Rahmen dessen kann man auch wirklich ähm sich vielleicht gegenseitig darin bestärken auch mal Konsequent zu sein, wenn's um eine Beantwortung von asynchrone Kommunikation geht. Also dass es vielleicht auch okay ist, wenn man nicht direkt auf äh drauf antwortet oder ähm sofort reagiert, wenn du irgendwas los ist. 
Tobias
00:38:22
Jetzt haben wir noch ein kleines Gimmick für uns. Wir sind jetzt ja am Ende der jetzigen Folge angekommen. Und da gibt's ja immer noch mal so einen kleinen Rückblick in die letzten paar Tage, Wochen äh was wir so Neues entdeckt haben, gehört haben, gemacht haben. Wolfgang hast du da was Schönes, was du mit uns teilen willst? 
Wolfgang
00:38:44
Ich habe da wirklich was Schönes und zwar eine kleine Zeitreise zurück ins Jahr neunzehnhundertneunzig. Es begab sich zur Weihnachtszeit im Jahr neun190, dass ich am vierundzwanzigsten12 unterm Weihnachtsbaum ein schönes, längliches Paket hatte. Ich habe das ausgepackt und darin befand sich natürlich ein Nintendo. 
Tobias
00:39:06
Also ach so länglich ist ge? Okay ja. 
Wolfgang
00:39:09
Das war so eine längliche Packung. Da war ja der Gameboy drin und das war noch Tetris drin. Genau, habe ich neunzig bekommen. Ich habe meinen Gameboard noch, der war lange Zeit in der Kiste im Keller. Ich habe mich vor einiger Zeit mal mit einem Freund äh über Gameboys unterhalten und dann habe ich die nochmal aus dem Keller geholt und äh ja habe einmal irgendwie eine Runde Super Marioland gespielt und habe wieder hingelegt und neulich habe ich mich mit einem Freund über Tetris unterhalten. Also ich habe ja noch, Den ein oder anderen Podcast und in einem Podcast, da sprechen wir über alte Computerspiele und da haben wir uns äh in der letzten Ausgabe über Tetris unterhalten und ähm ja ich habe online bisschen Tetrus gespielt, war total angefixt wieder und äh plötzlich lag bei mir im Briefkasten, so ein Brief und da war ein Tetris Modul für einen Gameboy drin, denn ich hatte. Das hat mir meine Freundin bestellt und zugeschickt und ich habe so reingesteckt, der mein Gameboy und ich war total wieder angefixt. Vom Gameboy, das Gameplay, also Tetrusso vom Gameboy ist halt einfach das Allerallerbeste. Habe da jetzt viel gespielt, ähm habe mittlerweile noch einen zweiten Gameboy bekommen von einem Bekannten, der klein defekt und äh mein Projekt ist jetzt auf jeden Fall diesen zweiten Gameboy zu reparieren, damit der wieder richtig funktioniert. Ich habe mir bei eBay einen Linkkabel bestellt Ich freue mich darauf dann demnächst mal wieder Tetris gegeneinander zu spielen auf zwei Gameboys mit Linkkabel und äh ja das ist meine kleine nostalgische Reise, die ich unternommen habe und die ich jetzt auch noch weiter unternehmen werde und da freue ich mich drauf. 
Tobias
00:40:39
Ja cool. Ich habe letztens mir äh das das gilt nicht für diesen Zeitraum, den wir uns gesetzt haben. Das ist schon länger her. Äh habe mir einen äh Emulator angeschaut. Der heißt so heißt, glaube ich, das System. Man äh auch ein sehr äh gutes haptisches Layout hat äh und auch das eine oder andere alte Modul auf elektronischer Weise nochmal spielen kann und da ist vielleicht auch Tetris mal durchgeruscht. Ich hab's äh auch sehr gemocht. 
Wolfgang
00:41:09
Ja und ich habe ich habe so was immer wieder mal auch am Computer gespielt, so alte Games und äh ich muss sagen, es macht schon einen Unterschied, ob du die alte Hardware in der Hand hast. Diese ganze Haptik, das ist das ist wirklich was ganz anderes und das Muskelgedächtnis von damals, das ist noch ganz gut. Ja Tobi, wie sieht's denn bei dir aus? Was hast denn du die letzten drei Wochen erlebt? 
Tobias
00:41:32
Hm ich habe äh ich bin über was Interessantes gestolpert. Ich weiß gar nicht wo. Ich weiß gar nicht wo das war. Ähm der Begriff ist Ballett Journal Bullet Journal. 
Wolfgang
00:41:44
Ja, das kenne ich, bullet chournal. 
Tobias
00:41:46
Bulle, Bullet Journal, Bullet Journal so heißt das, äh habe mir dazu ein interessantes Buch bestellt und wollte mir das jetzt erstmal angucken, weil das ganz interessant ist dass du dann eine Generalübersicht hast über das, was so grob in nächster Zeit passiert, was so grob in der näheren Zukunft passiert und dann, was du konkret äh in den nächsten paar Tagen planst. Das fand ich ganz interessant. Ich kannte das noch gar nicht. Ich habe nicht mal irgendwas an das das scheint ja schon ganz populär zu sein, irgendwie ein Trend von einem Designer aus New York oder was das da war, der das erfunden hat, der das aufgesetzt hat, ist an mir komplett vorübergegangen. Und dann habe ich da äh dieses interessante Buch gefunden, da durchgeschaut und das sieht wirklich sehr interessant aus. Das wollte ich mir nochmal näher anschauen. Einfach das, was man hat, mal. Ich sage mal haptisch aufzunehmen, ne? Also nicht mit irgendwelchen Apps und nicht am Rechner, sondern wirklich da hat man so ein kleines Büchlein. Machst du einen Inhaltsverzeihnis rein, dann schreibst du dir eine Jahresübersicht, Monatsübersicht und all das nicht nur einfach, ich sage mal runtergeschrieben wie im Notizbuch, sondern du machst dir da richtig so schöne Grafiken rein. Ich kann natürlich jetzt nur, keine Ahnung, eine Möwe und einen Fisch. Mehr geht da nicht. 
Wolfgang
00:42:56
Aber du kommst aus Hamburg. Was was braucht man da mehr? Hey Möwe. 
Tobias
00:42:59
Passt es ja auch. 
Wolfgang
00:43:00
Da kannste alles abdecken, oder. 
Tobias
00:43:01
Keine Gedanken machen oder ist ja fertig. Äh dann so ein paar Symbolbilder bisschen die Überschriften schick machen und schon hast du da was, was quasi deins ist und fand ich ganz nett. Würde ich gerne mal ausprobieren in nächster Zeit. Äh klingt wie eine ganz interessante Idee, die dann auch bei mir endlich angekommen ist. 
Wolfgang
00:43:16
Also du hast dir dann wahrscheinlich dieses Original Bullet Journal Buch bestellt von dem Typ, der das erfunden hat, oder? 
Tobias
00:43:23
Nee, ich habe mir was gesucht aus äh aus dem übersetzten Bereich. Äh das sah ganz interessant aus. Irgendwie waren schöne Vorlagen drinne und da mal reingeschaut. 
Wolfgang
00:43:33
Also ich habe das Originalbuch mal gelesen 218 oder 19, ich habe das mal im Urlaub gelesen und direkt auch angefangen mit einem Bullet Journal. Ich habe das relativ intensiv für gutes Jahr gemacht fand es auch wirklich wirklich spannend. Ich mach's heute nicht mehr, aber wo ich hängengeblieben bin, ist total so bei der handschriftlichen Notiz. Also ich schreibe so in meinem Alltag, ich schreibe alles schriftlich auf und ich habe mir letztes Jahr halt so ein elektronisches äh. Letztes Jahr so ein elektronisches äh Notizbuch gekauft so eine Remarkele. Kennst du die? 
Tobias
00:44:09
Nee, sagt mir nichts. 
Wolfgang
00:44:10
Oh, das ist ein ganz schönes Spielzeug. Google das mal. Ich verlinke das auch gerne hier in den. Das ist äh eine elektronisches Notizbuch. Die machen Werbung dafür, dass es das dünnste Tablett der Welt ist und es ist wirklich unglaublich dünn und das hat halt jetzt nicht wie bei einem iPad oder so, so eine farbige Oberfläche, sondern es hat so eine E-Paperoberfläche. Also die ist nur schwarz-weiß oder schwarz-grau und das Besondere ist, du kannst mit dem Stift dadrauf halt via Papier schreiben. Also es fühlt sich wirklich wie Papier an und äh seit ich das habe, ich habe mir das letztes Jahr gekauft im November, glaube ich, schon viele hundert Seiten drauf geschrieben, Das Tolle ist, du kannst da halt auch deine ganzen Notizen organisieren in Notizbücher und ich habe jetzt ein Notizbuch für jedes Projekt, an dem ich arbeite, ich habe privat ganz viele Notizbücher und ich habe halt immer nur dieses Teil dabei und den Stift und ich habe da halt alle meine Notizen drauf. Du kannst das synchronisieren mitm Computer. Ist ein total gutes Gerät Nachteil ist, es ist halt unglaublich teuer. Also kostet wie 3hundert Euro. Das ist echt viel Geld. Muss man wirklich viel schreiben. Ich hab's letztes Jahr gab's irgend so ein Sonderangebot, da gab's irgendwie hundert Dollar ähm Rabatt und dann habe ich's mir einfach gekauft Wenn man's wirklich jeden Tag nutzt, finde ich, ist es echt äh ist es gut. Wenn man's natürlich jetzt nicht viel nutzt, dann ist es zu teuer dafür. Nur davor auch mal, ich habe so ein iPad und ich habe mir da auch so ein Apple äh Pencil dazu gekauft, weil ich dachte, da kann ich gute Notizen machen. Aber das Schreibgefühl, das gefällt mir nicht. Also das hat mir nie Spaß gemacht, da drauf zu schreiben. 
Tobias
00:45:39
Das wäre cool. Also für meine nie für die für die Ausbaustufe quasi, wenn ich's für gut befinde, dann ist das ja durchaus eine eine Möglichkeit. Ja, dann würde ich sagen, vielen Dank an die Zuhörerinnen und Zuhörer fürs heutige reinschalten. Dass ihr da wart. Euch noch eine schöne Restzeit äh bis ihr fieberhaft auf unsere nächste Episode wartet natürlich. Und äh ja eine schöne Zeit bis dahin. Tschüss, tschüss. 
Wolfgang
00:46:06
Genau ähm von meiner Seite auch äh vielen Dank fürs Zuhören. Wenn ihr Feedback für uns habt, dann schaut doch mal bei uns auf Instagram vorbei unter KKT Pott äh findet ihr uns und da freuen wir uns natürlich auf Kommentare oder auf äh Nachrichten oder ihr schaut mal bei uns auf unserer Webseite vorbei, die findet ihr unter Kaffeeküchentalk ein Wort zusammengeschrieben mit UE Punkt let's cast Punkt FM. Da könnt ihr uns auch übers Kontaktformular eine Nachricht hinterlassen und ja, da freuen wir uns einfach drüber. Und ja, dann sind wir durch, oder Tobi? 
Tobias
00:46:40
Jawohl. 
Wolfgang
00:46:41
Okidoki. Dann äh tschüss, danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. 
Tobias
00:46:45
Bye bye. 

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