Kaffeeküchentalk

Wolfgang Schoch, Tobias Maasland

Love it, change it or leave it

Manchmal passt es einfach nicht. Sei es jetzt der aktuelle Job oder eine Situation aus dem Privatleben. Welche Möglichkeiten haben in solchen Fällen, um Abhilfe zu schaffen?

05.04.2022 58 min

Manchmal passt es einfach nicht. Sei es jetzt der aktuelle Job oder eine Situation aus dem Privatleben. Welche Möglichkeiten haben in solchen Fällen, um Abhilfe zu schaffen? 

Wenn der Job nervt, kann die Kündigung eine Lösung sein. Aber was für Alternativen gibt es denn sonst noch? In dieser Folge sprechen wir über unsere eigenen Erfahrungen und darüber, wie wir heute mit solchen Dingen umgehen. Ansätze wir Selbstreflexion und die Stärkung der Selbstwirksamkeit können uns heute helfen, bessere Entscheidungen zu treffen und zufriedener zu sein.
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Für diese Folge von Tausend Geschichten gibt es ein vollständiges Transkript. Dieses Transkript wurde automatisiert erzeugt und nicht nachbearbeitet oder korrekturgelesen. Es wird daher sicher Fehler enthalten. Das Transkript ist als Ergänzung zu verstehen, um beispielsweise die Inhalte durchsuchbar zu machen. Im Zweifel gilt immer das gesprochene Wort aus der Folge.

Links aus der Sendung
Credits
Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch, Tobias Maasland
Musik: Surf's Up Dude by Ahjay Stelino von https://mixkit.co

Transkript

Die Episode zum nachlesen.

Wolfgang
00:00:06
Hallo und herzlich willkommen beim Kaffee Küchentalk. Gedanken zu moderner Arbeitskultur. Hier sind Wolfgang und Tobi und wir haben euch heute wieder ein schönes Thema mitgebracht. Tobi, wie geht's dir und was ist denn unser Thema für heute? 
Tobias
00:00:18
Hey Wolfgang, ähm bei mir ist alles in bester Ordnung. Äh was wir heute mitgebracht haben, ganz spannendes Ding eigentlich. Ja, ja, genau, eigentlich. Äh das ist das Thema Selbstreflexion und der Arbeitsplatz. Oder das gute alte love it leave it or change it. Was dahinter hängt. Aber bevor wir einsteigen, du hast es mich ja gerade gefragt, wie geht's denn dir? 
Wolfgang
00:00:42
Mir geht's hervorragend. Ähm ich muss sagen, Das Wetter ist wieder richtig schlecht geworden und ich bin super feinfühliger Mensch, was das Wetter angeht. Wir hatten diesen schönen Frühling jetzt und es gab so tolle Temperaturen, über 20 Grad hier im Süden. Und jetzt hat's irgendwie acht Grad und Regen, das ist ein bisschen schwierig, aber ansonsten geht mir's echt gut. 
Tobias
00:01:01
Kalt nenne ich das. 
Wolfgang
00:01:04
Ja wie bei Kalt passt gut. Ich war Montag äh draußen. Ich war eine Runde Radfahren nach Feierabend. Irgendwie abends siebzehn Uhr Und ähm ich hatte ein kurzes Shirt an und eine kurze Hose und das war echt okay. Und ich war heute Mittag eine halbe Stunde draußen in der Mittagspause, um ein bisschen äh frische Luft zu schnappen. Ich hatte eine lange Hose an und eine gefütterte Jacke mit Kapuze auf, weil es hat geregnet. 
Tobias
00:01:25
Ja also ähm gerade als als Norddeutscher ist das auch immer eine Sache des Windes, muss ich sagen. Ja wenn es kühl ist und du vielleicht nur spazieren gehst, dann ist es voll in Ordnung, aber wenn dir keine Ahnung, wenn du Fahrrad fährst oder dann doch mal der Wind um die Ohren fliegt, grade äh in Hamburg ist es ja an den Häuserschluchten dann doch mal ein bisschen windiger. Dann ist das gar nicht so angenehm. 
Wolfgang
00:01:47
Ja, aber ich hoffe, dass das das letzte Aufbäumen vom Winter ist und dass jetzt wirklich, wenn diese Phase überstanden ist, dass wir dann viel Sonne haben, dass man viel Sonnencreme brauchen. Ich habe auch wieder Bock zu schwitzen hier im Homeoffice. Also das sage ich jetzt äh wenn, Monaten fragst. 
Tobias
00:02:03
Ja. 
Wolfgang
00:02:03
Weil wir dreißig5 Grad hier in der Bude haben. Aber jetzt äh ist der Gedanke an 35 Grad verlockender als der Gedanke vor die Tür zu gehen und zu frieren. 
Tobias
00:02:12
Können wir super eine Zirkelbeziehung zu dieser Folge herstellen, dann wenn es so warm ist. 
Wolfgang
00:02:20
Na ja. Äh Tobi, das Thema heute, das klingt auf jeden Fall super spannend. Selbstreflexion und der Arbeitsplatz. Ähm wie würdest denn du für dich das mal so ganz grob definieren, was du unter Selbstreflexion und Arbeitsplatz verstehst. Okay, Arbeitsplatz ist einfach, aber wie sieht für dich Selbstreflektion in Bezug auf den Arbeitsplatz überhaupt aus? 
Tobias
00:02:41
Ich denke, wenn man äh Anstellung anfängt, wenn man einen Job anfängt, dann hat man ein bestimmtes Bild. Von dem Job, den einen erwartet, vielleicht auch von dem Umfeld, in das man kommt, vielleicht auch von der Stelle selber. Da sind ja verschiedene Faktoren drinne, die irgendwie den Job gestalten. Es ist ja nicht nur das, was du tust, sondern auch irgendwie das Umfeld dazu. Und ich glaube, die. Ich sage mal, der Aspekt der der Selbstreflexion ist für mich der Aspekt, auch immer wieder zu gucken, das Umfeld, in dem ich mich befinde, passt das noch? Ist das vielleicht auch noch gesund? Habe ich es vielleicht anfänglich falsch wahrgenommen? Liegt das an mir? Liegt das an dem Umfeld? Sich immer wieder. So ich sage mal vor den Spiegel zu stellen und zu überlegen die. Inhalte und die Tätigkeiten, die ich mir vorgestellt habe und das Umfeld, was ich mir vorgestellt habe Existiert das hier eigentlich so? Ist vielleicht nicht nur Selbstreflexion, wenn ich das so erzähle, sondern eine generelle aber trotzdem ist es dann auch sinnvoll, denke ich, immer mal wieder sich selber zu hinterfragen Das womit ich angefangen habe in diesem Beruf, in diesem Job, in dieser Tätigkeit ist das eigentlich noch das, was jetzt noch für mich wichtig ist. 
Wolfgang
00:04:01
Das finde ich super spannend, weil ähm es gibt ja total viele Faktoren, die da reinspielen. Also ich habe meinen Job und Ich mache dem seit weiß nicht, fünf Jahren oder ich mache den seit zehn Jahren. Ich verändere mich ja auch selber. Meine eigenen Ansprüche verändern sich, meine Interessen verändern sich und auch so ein Unternehmen verändert sich. Also das Unternehmen, in dem wir beide arbeiten, ähm das tatsächlich in den letzten zehn Jahren ganz schön verändert. Vor allem weil's halt total groß geworden ist. Ich äh ich erzähle ja immer gern Geschichten von früher. Aber als ich damals angefangen habe, glaube, wir waren 40 oder 50 Leute und da kannte man jeden noch beim Vornamen Und äh das gab einfach keine Fremden irgendwie in der Firma. Es war so richtig familiär, wie man's sich vorstellt. Heute, ich weiß gar net, die aktuelle Zahl, vierhundertfünfzig, 460 irgendwie. Da gibt's total viele Leute, die wir noch nie vorher gesehen. Den Namen vielleicht schon mal irgendwo gelesen, aber ich kann da nichts zuordnen. Und äh dadurch, dass zum Beispiel eine Firma groß wird ändert sich ja auch so ein bisschen die Firmenkultur, auch ein bisschen das Miteinander und dadurch verändert sich eine Firma und das Umfeld und da finde ich's total spannend, sich immer wieder mal die Frage zu stellen, passt das noch zu mir und vielleicht passe ich auch zu dem Denn am Ende des Tages, ich weiß nicht, wie's dir geht, aber ich, ich möchte mich wohlfühlen, ich möchte Ja Freude an dem haben, was ich mache und ich möchte auch Freude an dem haben, mit dem ich viel Zeit verbringe Die Arbeit ist für mich schon so äh ja ein big Player in meiner Zeitplanung, weil da stecke ich jeden jede Woche schon äh ja so vierzig Stunden oder auch mal eine Stunde mehr rein und äh Finde ich so den Ansatz, sich immer wieder auch mal die Frage zu stellen, ob das noch passt, total gut. 
Tobias
00:05:36
Wahrscheinlich ist es auch eine Frage von den, Von den persönlichen Lebensumständen irgendwo. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Person, die vielleicht eine Familie zu ernähren hat, Und ähm ganz andere Herausforderungen zu Hause noch hat, dass diese Person vielleicht bestimmte Punkte. Einfach hinnehmen würde, weil im Vergleich zu dem ähm was vielleicht zu Hause an Herausforderungen besteht, dass irgendwo egal ist, wenn dann irgendwo, ich sage mal, Büro, Politik äh gespielt wird und irgendwelche Sperränzchen vielleicht existieren und ähm Silos, geschlossene Gesellschaft und was da alles so Beispiele sind, die die einem dann da schnell einfallen und eine andere Person, die vielleicht jetzt frisch von der Uni kommt, grade einsteigt ins Berufsleben, für die wir vielleicht ein gleicher Faktor total störend. Ich glaube darüber sollte man sich selber einfach im Klaren sein was ist das, was was mich. Vielleicht stört, ne? Wo wo wo wäre für mich so ein Punkt, wo ich sage, boah ey, nicht nicht so gerne. Und wo. Und womit, ja, was ist eher so ein kleiner Schmerz? Das ist ja so, ja, komm. Das wäre toll, wenn's nicht wäre so, aber weißt du, das Gross ist okay, ja, so in die Richtung. Vielleicht geht das. 
Wolfgang
00:07:01
Ja ich verstehe, was du meinst. Ich glaube, was was hier so ein wichtiger Gedanke ist, den ich zumindest direkt hatte, ist der Gedanke der Gewichtung. Also ich habe jetzt vielleicht mein Arbeitsumfeld und ich mache vielleicht auch so eine Selbstreflexion, denn ich ich ich sortiere das für mich einfach ein und sage okay, es gibt Dinge, mit denen bin ich sehr zufrieden, es gibt Dinge, mit denen bin ich nicht so zufrieden und unterm Strich vielleicht eine 5 von zehn, wenn ich's für mich bewerten möchte Aber ich habe andere Dinge in meinem Leben, andere Bereiche, die sind für mich viel, viel wichtiger, für mich persönlich. Also mir ist zum Beispiel die Arbeit nicht so wichtig, also mir schon natürlich, aber wenn es mir zum Beispiel das Büro und das Miteinander gar nicht so wichtig ist, aber die Familie ist mir super wichtig. Gibt mir das vielleicht viel mehr. Und dann kann ich sagen, okay die Arbeit da verdienen wir vielleicht mein Geld und das ist okay und das ist ich muss keine Überstunden machen, das ist für mich in Ordnung und alles andere brauche ich nicht und ich habe vielleicht eine tolle Familie oder ich habe einen Verein oder ich habe ein Pferd oder Was man halt sonst noch so in seiner Freizeit hat. Ich glaube, das ist vielleicht auch so eine ganz spannende Sache. Und Tobi, jetzt darf ich direkt noch eine zweite Idee. Wir haben gesagt, das Thema ist Selbstreflexion und der Arbeitsplatz. Aber ist das nicht so ein ganz allgemeines Thema, Selbstreflexion Mein Arbeitsplatz ist doch nun eine Facette von unserem Alltag. Ist es nicht vielleicht wichtig, Selbstreflexion immer zu betreiben und für sich selber einfach so zu gewichten und zu sagen, okay, dieser Bereich ist mir halt sehr wichtig, da möchte ich eine hohe für mich Zufriedenheit vielleicht haben. Ein anderer Bereich, der ist mir nicht so wichtig oder vielleicht sogar egal. Äh das ist okay, wenn's wenn's mir nicht wehtut irgendwie. 
Tobias
00:08:31
Mir fällt da was ein von Wie heißt der noch? Es ist ein Mensch, der sich mit ähm Organisationen und Organisationsstrukturen grade auch agilen Organisationsstrukturen auseinandergesetzt hat und er hat so einen schönen bebilderten Band gemacht. Und da gibt es dann einen äh Einstieg, dass, Menschen in bestimmten beruflichen Situationen nur ihren kompatiblen Anteil mit in den Job nehmen und die anderen Sachen weglassen, vielleicht ein Konfrontation, die sie nicht führen wollen, vielleicht bestimmte Teile ihrer Persönlichkeit, die sie nicht zeigen wollen, dass wir draußen gelassen und nur ein bestimmter Aspekt kommt in die Firma. Vielleicht kommt das in anderen Lebensbereichen auch vor. Es fällt mir nur gerade ein, weil ich dieses Bild von so vor Augen habe, der halt sagt, nur ein Teil von dir ist in den meisten Berufen. Deswegen fand ich's jetzt ganz spannend mal genau für diesen Teil Zu sagen, da sollte man mal gucken, ob alles so passt, wie man sich das selber noch wünscht, weil vielleicht ja ein Anteil von dir, ich sage mal, Klammer auf, Klammer zu, gar nicht im Job ist. Aber dass es ja durchaus interessant dann zu sagen, na ja gut Das ist jetzt ein Anteil von dir selber, was dass du lieber anguckst, wie sieht's denn aus mit allen anderen Teilen? Und das stimmt schon. Na ja gut, ne, wie äh nimmt man das denn auf, ne? Wie wie setzt man sich damit denn auseinander? Man jetzt eine Fernreise nach Koala Lumpur und wandert dort durch ähm den Dschungel und guckt sich an, was das mit einem macht oder fährt man an, die Ostsee und sonst sich äh irgendwo und und nimmt sich da die Auszeit. Äh ich habe den Eindruck, dass es. Eher manchmal so ist, dass es schwierig ist, Gerade für Menschen mit Familien, auch mal diese Ruhezeit zu haben, wo man sich mit sich selber tatsächlich mal auseinandersetzen kann. 
Wolfgang
00:10:29
Ja, das das stimmt sicher und da ist vielleicht auch das dann vielleicht auch so was wie der Job, eine Sache, wo man auch ein bisschen isolierter betrachten kann, weil die Familie da vielleicht auch nicht direkt einen Einfluss hat, weil du hast. Äh die ganze Zeit, die du den Tag über im Büro verbringst oder sonst bei deinem Job verbringst und das ist unabhängig erst mal vielleicht von deiner Familie. Und äh dann hat es vielleicht nochmal einen ganz anderen Stellenwert. Finde ich interessant den Gedanken. Also bei mir ist es halt so, ich habe keine Familie, ich habe keine Kinder und äh deswegen habe ich dann natürlich äh privat da ganz andere Freiräume mit wie jetzt eine Person, äh die es zuhause noch Kids hat. 
Tobias
00:11:02
Ja und vielleicht hast du deswegen auch eine ganz andere Gewichtung für deinen Arbeitgeber und für da wo du deine 40 Stunden investierst. Vielleicht jemand, der aus einer anderen Richtung kommt und das ist ja das Spannende, ne? Also ja, interessante Punkte irgendwie beinahe, wo du vielleicht sagen würdest, ich habe hier viel schneller einen Schmerz mit einem bestimmten Ablauf oder mit einem bestimmten kulturellen Frage, würde jemand anders vielleicht sagen, du ganz ehrlich, Wolfgang, hör zu Das ist alles schön und gut, dass wir hier nicht immer Ja und Amen sagen, aber ich habe da vier Menschen zu Hause. Möchten gerne auch was essen und die möchten gerne versorgt werden und möchten auch mal ins Kino. Ist für mich okay, wenn's nicht so rund läuft. 
Wolfgang
00:11:40
Lass das uns ja, das ist ein mega guter Gedanke. Also bei mir ist es jetzt nicht so, ich bin kein krasser Workaholic und die Arbeit ist mir auch nicht das Wichtigste im Leben. Ich habe nur Andere Themen, aber mir für mich hat die Arbeit schon einen hohen Stellenwert, vor allem auch im Hinblick auf so Themen wie die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit, die Zeit, die ich investiere, äh Wohlfühlfakt habe ich Spaß bei der Arbeit. Das sind schon für mich schon wichtige Themen und wenn ich so überlege Ich habe durchaus Freunde, äh bei denen das genauso ist, wie du es gerade geschildert hast. Die haben zu Hause Frau und Kind müssen sich da um viel kümmern, äh haben vielleicht noch ein paar andere äh Themen irgendwie, um die sie sich kümmern müssen. Da sind die froh, wenn die Arbeit einfach schnell vorbeigeht keine Besonderheiten gibt, wenn das planbar ist, wenn man weiß, man geht morgens um sieben hin, hat um 17 Uhr Feierabend und äh warte mal von 7 bis 17 Uhr ist ein langer Tag. 
Tobias
00:12:30
Ordentlicher, aber gibt eine lange Pause. 
Wolfgang
00:12:32
Gibt eine lange Pause vielleicht. Äh äh genau, dann dann stimmt das natürlich schon, dass äh dass es dann vielleicht ganz anders bewertet wird einfach. 
Tobias
00:12:41
Das ist echt, ja das ist echt wahrscheinlich der der subjektive Faktor, ne? Ähm wenn man sich jetzt vorstellt, stell dir vor, du bist vielleicht in einem Umfeld, was wirklich nicht toll ist. Du hast vielleicht unglücklicherweise da Vorgesetzten, der tatsächlich auch mal lauter wird. Was ja, gar nicht geht eigentlich, ne? Ähm da vielleicht auch auf Frust mal durchkommen, vielleicht sogar Druck gemacht wird. Und ähm das spürst du selber auch und kriegst das auch mit und hast eigentlich in dir so den Impuls boah eigentlich möchte ich hier weg, ne, dieser Lea wird Gedanke. Eigentlich möchte ich hier weg. Aber in deinem Wertesystem hast du dann so einen, starkes Commitment, so ein starkes Zugehörigkeitsgefühl für deine Kolleginnen und Kollegen, dass du sagst, Aber für die muss ich hierbleiben. Dafür leide ich da durch, dafür schleppe ich mich zur Arbeit, damit ich nicht die anderen auf weiter Flur stehen lasse. 
Wolfgang
00:13:40
Ja, das ist das ist das ist super schwer. Also ich kenne solche Situationen jetzt so krasse nicht, aber ich kenne natürlich meinen Job natürlich auch Situationen, wo ich jetzt irgendwie in Projekten bin und ich habe dann vielleicht noch ein Projektteam, mit dem ich zusammenarbeite und das sind ja ganz unterschiedliche Leute drin und dann hast du vielleicht Leute drin, die finden vielleicht ein bisschen ruhiger, sind vielleicht ein bisschen introvertierter und dann ist es vielleicht aber ein Projekt wo's grad viel Stress gibt. Du hast irgendwie einen anstrengenden äh äh Kunden irgendwie, Also ich erlebe zum Glück nicht oft, dass Kunden laut werden, aber ich habe in meiner äh in meiner Berufslaufbahn so was auch schon erlebt da fällt mir gerade auch eine ganz ganz schlimme Geschichte ein. Ähm, Aber dann, ja klar, kann ich den Gedanken nachvollziehen. Wenn ich mich jetzt verdrücke in Anführungszeichen, äh dann sind die Leute alleine und äh dann vielleicht auch so die Sorge, hey, kriegen das alleine hin? Situation alleine umgehen. Ähm ja kann ich nachvollziehen. 
Tobias
00:14:32
Solange man sich da nicht aufreibt, ist das ja was sehr ehrbares irgendwo, ne? 
Wolfgang
00:14:38
Was was ich ganz spannend finde, Tobi ist, ähm zum einen hast du gesagt, ähm vorhin in im Intro unser unser Thema, das ist das finde ich super super spannend, weil ich so eine Situation Auch ganz gut kenne. Also mein jetziger Job ist ja nicht mein erster, den ich habe, und äh ich habe ja in meinem Leben dadurch auch schon äh das ein oder andere Mal gekündigt und äh ich kenne die Situation, dass Levels aus so einem Impuls raus Man ist unzufrieden mit seinem Job, ähm weil, keine Ahnung, der Vorgesetzte vielleicht äh unangenehm ist, weil die Aufgaben unbefriedigend sind und ja, das war's bei mir eigentlich. Also wegen so Geld oder so so war's bei mir nie, dass ich irgendwie gekündigt habe. Bei mir waren's immer nur persönliche Sachen. Also ich habe mal vor Das ist schon verjährt, die Firma gibt's auch gar nicht mehr. Aber als ich noch sehr jung war, relativ direkt nach meinem Studium, habe ich meiner Firma gekündigt, also Gas gearbeitet, angekündigt. Ich habe da nicht gearbeitet. Ich bin einfach in Leute, ich kündige, aber wir kennen sie gar nicht, Herr Schoch. Ich kündige. Also so ähnlich. 
Tobias
00:15:44
Wie lief das so? 
Wolfgang
00:15:45
Äh überraschend halt. Ähm. Genau, habe ich gekündigt, weil ich hatte damals eine Vorgesetzte und mit der bin ich gar nicht zurechtgekommen. Es war eine das war auch sehr firmenpolitisch, sehr hierarchisch alles und das war für mich so ein Punkt, wo ich gesagt habe, was sie macht und auch was sonst in der Firma so firmenpolitisch passiert, macht für mich keinen Sinn. Und ich tat mich mein ganzes Leben schon schwer, Dinge zu tun, die für mich persönlich keinen Sinn machen. Also Das ist so mein Goldstand. Der hat für mich immer gewesen und äh da war ich damals jung, da habe ich einfach gekündigt, ach nee kein Bock mehr als ich als junger Informatiker, als auch der Entwickler, da kriegst du ja auch easy was anderes. Habe auch was anderes gefunden, das hat auch Spaß gemacht Ähm aber das war für mich so ein Impuls mehr oder weniger und von der Entscheidung. Nein, ich habe da keine Lust mehr. Ich möchte da nicht mehr meine Zeit mit verbringen bis hin. Ich kündige. Es war auch relativ kurz. Und ähm um da nochmal anzuknüpfen, Ich hatte jetzt äh im aktuellen äh Unternehmen, in dem wir tätig sind. Da habe ich schon ganz schön viele unterschiedliche Jobs gehabt. Also ich habe hier ja auch angefangen als Informatiker, als Programmierer viel viel programmiert. Wenn jetzt heute Coach und dazwischen gab's einige verschiedene ähm ja Etappen sage ich mal und verschiedene Rollen, die ich ausgeführt habe. Ähm ausgeführt oder ausgefüllt, vielleicht sogar beides. Auf jeden. 
Tobias
00:17:07
Stimmt, schön. 
Wolfgang
00:17:08
Also beides sogar. 
Tobias
00:17:12
Also gemacht habe ich's äh ja offenbar. Ja bitte, ja, erzähl weiter. 
Wolfgang
00:17:16
Genau und ich war unter anderem auch mal ein Jahr im Vertriebsteam. Habe Vertrieb gemacht für unsere Projekte. Das war sehr lehrreich. Ich habe da extrem viel gelernt. Ich habe aber auch sehr schnell für mich gemerkt, oh nee, das ist gar nix für mich. Ähm hätte ich das vorher wissen können, keine Ahnung. Ich habe mich vorher dann natürlich auch ein bisschen schlau gemacht, habe mir schon auch angeguckt, was kommt auf mich zu, letztendlich auch eine coole Chance mir äh so die Möglichkeit zu geben, so was mal auszuprobieren. Habe das dann aber nach einem halben Jahr für mich entschieden, dass es keine Zukunft für mich hier weiterzuarbeiten, einfach weil mir die Art der Arbeit gar nicht gelegen ist, also, Gar nicht so mein Ding und dann war so der erste Impuls den ich hatte natürlich auch Ja, was machst du jetzt? Ey, jetzt hast du hier eine Chance bekommen, was komplett Neues zu machen in der Firma. Äh jetzt kannst du net nochmal hingehen und sagen, hey, nee, Leute sorry, ähm ist es doch nicht das Richtige. Ich würde noch mal was anderes gerne ausprobieren. Natürlich ein Impuls auch, ja, jetzt musste er eigentlich ja kündigen. Jetzt musste eine zu einer anderen Firma. Das ist die einzigste Option, die's gibt, Auch so dieser Impuls. Glücklicherweise war ich damals schon bisschen erfahrener im Bereich der Selbstreflexion. Und ich habe mich deswegen sehr viel mit dem Thema beschäftigt, Also erstmal viel drüber nachgedacht, mit Freunden drüber gesprochen. Ich bin ein sehr großer Freund davon, irgendwelche Methoden zu verwenden, wo man was aufschreibt, auf Papier. Also das heißt, ich habe mir irgendwelche Sachen aufgemalt, welche Mindmaps, irgendwelche Listen gemacht, um das Ganze. 
Tobias
00:18:41
So schön auf Papier und allem dann so postermäßig so was in der Richtung, ja? 
Wolfgang
00:18:45
Also ich habe hier bei mir im Arbeitszimmer, ich habe sogar einen Flipchart und da male ich sehr gerne mal was drauf und bin ein großer Fan von. Und dann kam ich für mich so zu dem Punkt Äh wo ich so gesagt habe, okay, ich habe verschiedene Stärken, Und äh die Firma an sich hier, die macht mir auch Spaß. Hier sind laute Leute, mit denen arbeite ich gern. Ich bin schon lange hier, mir gefällt der Spirit, mir gefällt die ganze Firmenkultur. Ja und dann habe ich hier einfach mal quasi mit meinem Vorgesetzten drüber und habe gesagt, hey schau mal Hand aufs Herz, das ist nix für mich. Es war cool, das auszuprobieren. Es ist auch, ich bin auch ja dankbar, eine Chance zu bekommen, so was auszuprobieren, aber es ist nix für mich. Ich bin hier unglücklich und ich glaube, wenn ich unglücklich bin, dann bringe ich keine gute Leistung und dann ist es auch nicht gut für die Firma. Und äh ich habe dann halt auch gesagt, ich hätte aber Lust, was anderes zu machen. Und bin dann in einen Dialog getreten und wir haben das eine ganze Weile gemacht. Ich glaube Zwei, drei Monate einfach immer wieder mit beschäftigen was könnte eine Perspektive sein? Ich habe dann auch viele äh Gespräche geführt mit ganz vielen Kolleginnen und Kollegen hier, um einfach mal auch noch fremde äh Meinungen zu bekommen, so hey was könntest denn du dir vorstellen, was ich gut könnte oder hey, könntest du dir vorstellen, dass das zu mir passt? Habe da echt cooles Feedback bekommen und am Schluss stand dann halt einfach ähm ja irgendwie so ein Rollenbild dar oder eine Beschreibung da von Dingen, die ich gut kann und äh so bin ich in meinem jetzigen Job gelandet. Macht mir mega viel Spaß und ähm, Auf jeden Fall für mich, so wie ich's heute beurteilen kann, auch in der Retrospektive die beste Entscheidung, also dieses change it. Weil hat nicht gepasst bei meinem Job im Vertrieb, ich ich habe ihn nicht gelovet. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich ihn gehatet habe, weil Hass ist ein mega starkes Wort, aber ich hab's nicht geliebt, ähm habe drüber nachgedacht, was komplett anderes zu machen, also rauszugehen, leve it, habe mich dann aber zum Glück dafür entschieden mal dran zu arbeiten, konstruktiv dran zu arbeiten. Für mich hat sich's ausgezahlt und ich habe aber auch schon ganz am Anfang dann gemerkt, als ich diesen Prozess für mich eingestiegen bin jedes kleine Fitzelchen, an dem ich da gearbeitet habe, jede kleine Mindmap, jedes Gespräch hat mir schon unabhängig vom eigentlichen Ziel was gebracht. Das waren lauter kleine Zwischenziele, weil es hat mir eine Erkenntnis gebracht. Es hat mir mehr Klarheit über mich selber gebracht und hat mich so auch laufend motiviert, da dranzubleiben und mehr zu machen und selbst wenn ich am Schluss an einem Punkt gewesen wäre, wo rausgekommen wäre, hey Wolfgang, der einzige Job für dich ist entweder Alpaka-Züchter oder Tauchlehrer, wobei ich kann nicht. 
Tobias
00:21:08
Naja. Weiß ich nicht, sind doch jetzt auch Optionen, die interessant klingen. 
Wolfgang
00:21:11
Sin-Option, aber das wäre trotzdem das wäre trotzdem okay gewesen. Also wenn ich am Schluss gesagt hätte, hey sorry Tobias, also mein mein äh Vorgesetzter Tobi also ein anderer Tobi, nicht du. 
Tobias
00:21:21
Ich war kurz verwirrt, ja. 
Wolfgang
00:21:22
Du du wüsstest du ähm. Ich glaube, wenn ich am Schluss gesagt hätte, hey jetzt guck mal, wir haben's zusammen jetzt durchgespielt ein paar Wochen lang und Alpaka-Züchter ist einfach das Ding für mich, dafür bin ich einfach geboren. Das wäre okay gewesen für alle. 
Tobias
00:21:38
Wolle, sage ich nur. 
Wolfgang
00:21:40
Ja 
Tobias
00:21:42
Oh Wolle vor, ja okay, ja, da habe ich jetzt eine Verbindung hergestellt, die ist mir nicht mal klar gewesen. 
Wolfgang
00:21:46
Ja, willkommen beim Kalauer Podcast. 
Tobias
00:21:48
Ist ja so, ja. 
Wolfgang
00:21:50
Und insofern äh solche Dinge wie Reflexion oder auch so dieser Spruch mit das klingt halt immer so super simpel nach äh nach so einem kleinen Sharepic auf Facebook, was man irgendwie findet, so wow hey lebe deine Träume und träume nicht dein Leben oder so Aber an den Sachen ist halt was dran, wenn man sich was mit mit beschäftigt einfach. 
Tobias
00:22:11
Bei mir ist das auch so gewesen, also ich kann das gut nachvollziehen, was du beschrieben hast mit deiner Vergangenheit. Ähm wie du äh aus einer Stelle rausgegangen bist äh und dann in was anderes hineingewechselt hast. Ich glaube, ich hatte hier und da dann doch schon mal den Impuls zu sagen, Livid ist angesagt. Also das passt hier nicht mehr. Das ist nicht nicht funktionabel für mich, habe mich aber tatsächlich dafür entschieden dann aus. Diversen Gründen zu sagen, okay, das ist mir klar, das ist, dass ich diese Veränderung, die du jetzt gerade beschrieben hast, nicht herbeiführen kann. Ja durchaus auch andere Organisationsstrukturen, wo du dann sogenannte Planstellen hast und dann kannst du nicht mal eben dich woanders hin entwickeln oder musst eine Planstelle dafür entwickeln und eine Budgetierung muss dafür existieren und vielleicht musst du in Verhandlung gehen mit einem anderen Bereich, dass du dort hinüber wechseln kannst, also das ist ja schon ähm recht fluide und flexibel wie das bei funktioniert. Ich denke das sind wir eher die Ausnahme als jetzt die Regel dieser Change-Faktor, der der ging halt bei mir da nicht, ne? Aber gleichzeitig ähm habe ich mir gesagt, ich kann jetzt hier nicht sofort weggehen und habe dann so ein bisschen den sauren Apfel gebissen, wohl wissend aber zu sagen, sobald sich das anbietet möchte ich sehr gerne meine Anstellung wechseln, weil ich werde hier so nicht glücklich werden. Das heißt also, war da gar nicht drinne? Leider, ja, da war ähm nicht die Möglichkeit zu sagen, das ist prima, das ging eher in in die andere Richtung hier und da. Ähm. Habe ich über eine Zeit versucht und auch versucht ähm über Wissensaufbau und Exploration von neuen Techniken und über ähm, Interne Austausche, da so ein Change herbeizuführen. Aber manchmal sind Organisationsstrukturen einfach so, wie sie sind, Da kann man dann nur gucken und so ein bisschen so beobachten eigentlich. Ich glaube, ich habe immer früher gedacht, ich kann eigentlich viel mehr ändern also dieser Change-Faktor, dachte ich, wenn man genügend Drive hat. Wenn du genügend Power gibst, wenn du wenn du dich da reinhängst, wenn du alle überzeugst, du merkst schon, was da für eine Kraft spricht, ne? Wenn du alle überzeugst, wenn du alle auf deine Seite kriegst. Du hebst, die Hand so hoch, ja ja genau dann äh dann wird alles besser, weil du weißt natürlich genau, wie es am besten ist. Äh also vielleicht auch so ein bisschen so eine so eine ähm. Sagen Jugendliche, jugendlicher Grünsparen dahinter, der anderen gerne die Welt erklären wollte. Ähm hat natürlich nicht funktioniert. Ja, aus diversesten Gründen, vielleicht nicht die richtige Sprache gesprochen, vielleicht die falsche Idee zur falschen Zeit, vielleicht auch einfach, weil bestimmte Strukturen sich nicht ändern lassen wollten, so eine Organisation, die ist ja immer sehr divers irgendwie, was das angeht, wieso sie so existiert, wie sie existiert, so ein komplexes System ist ja, kann man meist leider nicht auf so eine Flipchart aufmalen, wie du das beschrieben hast. 
Wolfgang
00:25:22
Das das stimmt absolut, ja. 
Tobias
00:25:23
Ja und deswegen habe ich mich dann dazu entschieden zu sagen, okay, dann mache ich eine Veränderung, aber die Veränderung ging dann bei mir nicht innerhalb. Organisation, so wie das bei dir glücklicherweise der Fall war, was ja total cool ist, sondern das ging nur durch eine Veränderung des Umfeldes, also in dem Sinne dann die Veränderung des Arbeitgebers. 
Wolfgang
00:25:43
Ich glaube, ich glaube, das ist aber auch eine total valide Geschichte oder? Also wenn du sagst, äh leave it, äh change it, or love it oder auch in einer anderen Reihenfolge ist hier egal. 
Tobias
00:25:55
Nein, das ist schon wichtig. Sie richtig machen. 
Wolfgang
00:25:59
Okay, dann dann korrig. Wenn du natürlich sagst, äh love it, lieber change it ähm ist beides oder ist alles drei ist valide, egal für was du dich entscheidest, es gibt dir ja die Kontrolle über dein Leben und mach dich nicht weiterhin irgendwie zum Spielball von äußeren Einflüssen, weil du, sobald du dich damit beschäftigst Entscheidung triffst. Du triffst die Entscheidung, okay, so wie die Situation ist ich liebe die, die ist okay, die passt für mich, oder ich muss die Situation verlassen, den Job verlassen oder ich muss irgendwas dran ändern. Und auch wenn du es von außen noch den Einfluss hast, dass du sagst, ey, ich habe heute meine Familie, ich habe meine fünf Kinder, ich muss die ernähren und äh ich brauche einfach das Geld, Und du kannst dann vielleicht nicht sagen, Limit ist für mich aktuell gar keine Option. Ähm. Vielleicht kannst du's aber ein bisschen mehr lieben, weil du's ja für deine Kinder liebst und für deine Family. Oder du kannst was Kleines dran ändern irgendwie. 
Tobias
00:26:51
Hovia, ja, vielleicht sind da Aspekte, die die vielleicht gar nicht so klar waren oder die man vielleicht auch als gegeben hinnimmt, ne. Das passiert ja auch häufig, wenn man lange wo ist. Bestimmte Dinge, die supergut laufen, so als gegeben hingenommen werden. Die sind ja so. Das ist ja normal. Und erst wenn man dann vielleicht mal das Umfeld wechselt oder den Arbeitgeber wechselt, dann merkt man so ach du Heidiger. Äh hier sieht das ja ganz anders aus und die Dinge, die ich als selbstverständlich erachtet habe, die sind ja gar nicht so selbstverständlich. 
Wolfgang
00:27:22
Ja und ich finde, in dem in dem Zusammenhang, was was ich da auch noch gern irgendwie so verwendet oder so als Gedankenmodell verwendet, das ist der Circle of Influence. Kennst du den? 
Tobias
00:27:31
Nein, das sagt mir nichts. 
Wolfgang
00:27:32
Also Circle of Influence hat jemand äh wahrscheinlich irgendein superschlauer Mensch irgendwie äh erfunden. Das ist so ein kleines Gedankenmodell. Und zwar kennst du so Situationen, wo du dann vielleicht so sagst, na ich kann nix ändern, dass es vielleicht zu groß so hey Jobwechsel, also ich habe schon ein paar Jobwechsel gehabt in dem paar Jahren, in denen ich arbeite. Das sind das viele. Ähm. Aber so was ist hier ein großes Projekt. Oder du bist in einer Firma und äh du hast ein Riesenproblem mit irgendwas. Das sind große, große Dinge. Du bist zum Beispiel in einem Projekt drin, möchtest da eigentlich raus, weil. Dich irgendwas stört, irgendwas nicht für dich passt. Und es sind große Sachen. Du sagst, ich kann doch eh nix ändern. Die da oben, die entscheiden das, das das Management, das hört man dem Konzern gern. Die vom Management, die hören nix auf uns. Der äh der Circle of Influence, das ist einfach ein Modell dir zeigt, was du überhaupt äh beeinflussen kannst. Stell dir vorn Kreis und dieser Kreis, der hat drei Ringe, beziehungsweise zwei Ringe und einen Kern, sodass du drei Flächen hast, die so aufeinander aufbauen. Wie so ein Baumstamm, okay? Und ganz drin ist der Circle of Control. Das ist dein Bereich. Das sind die Dinge, die du persönlich kontrollieren kannst. Ähm zum Beispiel deine Gedanken, die kannst du kontrollieren. Deine Einstellung zu Dingen. Du kannst kontrollieren, ob du ähm keine Ahnung, morgens ein Frühstück zu dir nimmst Mit nüchternem Magen ins Büro gehst. Du kannst kontrollieren, ob du mittags einen Spaziergang machst vielleicht in der Mittagspause oder im Pausenraum sitzt. Also Dinge, die du persönlich zu 100 Prozent kontrollieren kannst. Darüber gibt's dann so eine Schicht, die sich da rumlegt, die so ein Baumring, das ist der Circle of Influence. Das ist der Bereich, den du beeinflussen kannst. Durch deine Handlung. Du kannst ähm freundlich sein zu deinen Kolleginnen. Du kannst morgens ins Büro kommen und kannst sagen, guten Morgen, wie geht's dir? Ähm du kannst zum Beispiel, weil du weißt, äh der eine Kollege du kommst aus Hamburg und da gibt's ja auch einen Fußballverein Und du kannst äh zum Beispiel ins Büro kommen, du weißt A mal einer Kollege, der ist jetzt Fan vom FC Sankt Pauli und die haben am Wochenende verloren. Dann bringe ich dem vielleicht eine Trostschokolade mit oder wenn er gewonnen hat ja super cool hey das kannst du machen, du kannst die Stimmung beeinflussen zum Beispiel. Du kannst andere Dinge beeinflussen. Und daraus noch als letzten Layer, als letzten Baumring da ist der Sir Love Concern. Und das sind die Dinge, Die kannst du nicht beeinflussen. Das sind Dinge, die sind gegeben. Das Wetter zum Beispiel. Heute, ich hab's ja am Anfang schon gesagt, ähm wir nehmen heute auf und es ist heute einfach Herbsteinbruch in Karlsruhe und ich schaue hier ähm am Monitor vorbei, nach draußen, das ist ein schönes Fenster und ich sehe nicht viel, weil's dunkel ist. Es ist einfach regnerisch, es ist kalt. Ich kann mich den ganzen Tag drüber aufregen. Ähm und ich hatte Zeiten, da habe ich so was auch gemacht, Ich habe mich stundenlang konnte ich mich über so was aufregen oder über oder über Autofahrer, wenn ich unterwegs bin, über die einmal, die fahren ja alle schlechter. Ich meine, ich gehöre zu den besten Autofahrer Autofahren Europas, klar. Das ist schwierig, wenn du unterwegs bist. Aber das ist einfach der das sind Dinge, die beeinflussen mich Wirken auf mich ein und ich kann sie entweder akzeptieren, hinnehmen, Oder ich rege mich drüber auf. Aber egal, wie viel ich mich drüber aufrege und glaubt mir, Tobias, ich kann mich, wenn ich's drauf anlege, echt aufregen. Ich bin bissle aus der Übung, aber ich denke, äh fürs wie Fahrradfahren verlernt man nicht Ich kann die nicht verändern. Und dieses Modell finde ich total einfach, weil es hat nur drei Bereiche. Ich find's aber auch schön plastisch, weil man sieht, wie sich diese Baumringe wirklich umeinanderlegen und wie sich meine persönliche Macht, die ich habe, mein persönlicher Einfluss, auch abschwächt, je weiter ich so von mir ähm ja weggehe einfach, aber es zeigt mir eine Sache, Es gibt einen Bereich, den habe ich zu 100 Prozent unter Kontrolle Und das ist meine Einstellung zum Beispiel zu Dingen. Und wenn ich Situationen habe und ich habe die hin und wieder natürlich auch Situationen, die unangenehm sind, die Blödsinn. Dann äh versuche ich da dran zu denken und zu denken, okay ähm was für einen Einfluss hat's denn jetzt auf mich, ich mich zum Beispiel reinsteige an irgendwas. Ändert das irgendwas? Ändert das irgendwas? Ja, es ändert was, es ändert meine persönliche Stimmung. Ganzen Tag heut drüber ärgere, dass dieses Wetter so schlecht ist und ich immer sage ach Wolfgang, eigentlich wollte es heute Abend nochmal eine Stunde oder zwei Stunden Rad fahren, das wäre so cool gewesen, du hast hier die neue Sonnencreme, die äh die funkelt so geil hey in der Sonne und dann irgendwie ein kaltes Bier danach. Weißt schon, so total visualisiert und jetzt na ja puh bei dem Wetter macht's eigentlich gar keinen Spaß, halt nachher ihren heißen Kakao irgendwie. Ähm. Dann zieht mich das runter und das hat eine mega Auswirkung auf alles, was ich mache. Und ich glaube, dass man dieses Modell vom Circle of Influence ganz gut verbinden kann mit dem Ansatz äh lave it leave it or change it. Denn äh, Ich kann halt auf jeden Fall immer was verändern. Vielleicht führt die Änderung, die ich durchführen kann nicht zu dem Ziel, das ich erreichen möchte. Vielleicht das, was ich wirklich jetzt äh changen kann, das ist nicht groß genug und am Ende muss ich mich dafür entscheiden, was was Neues zu machen. Einfach Liebe, ich suche mir einen neuen Job oder ähm sowas kann ja auch in einer Beziehung der Fall sein. Stelle dir vor, du hast eine Freundin, du hast eine Freund und ähm, Dann kriselt's mal irgendwie. Also habe ich schon oft erlebt. Ich habe äh da auch äh viel Erfahrung drin und ähm jetzt ähm du dich vielleicht aber erst ein Jahr oder ein halbes Jahr Das ist irgendwie eine doofe Situation, dann ist vielleicht ja der Impuls auch erstmal stark zu sagen, ah nee, hey guck mal, ich kenne die jetzt ein halbes Jahr und jetzt irgendwie so eine Nummer äh total nervig. Nee, das funktioniert nicht. Machen oder man kann sagen okay Selbstreflexion, was ist da passiert? Was habe ich denn unter Kontrolle, was kann ich vielleicht verändern und dann probiert man's nochmal. 
Tobias
00:33:23
Ja schon. Es da eine ähm also ich kann mir gerade so ein bisschen vor als ob wir diese Idee fast inceptionmäßig anwenden könnten. Das kann man anwenden auf dein. Auf dein auf dein Leben, in der Situation, in der du bist. Das kann man anwenden auf den Arbeitgeber, wo du dich befindest, vielleicht sogar habe ich gerade rausgehört auf eine Beziehung, aber ich liege dafür meine Hand nicht ins Feuer, liebe Zuhörerinnen und so, aber. 
Wolfgang
00:33:51
Also bei der Beziehung ist das Beste. Das Erfolgsmodell ist also der Beziehungscoach Wolfgang, ja? Also. 
Tobias
00:33:56
Ach so, jetzt ja okay. Ja, bitte? Ja, Herr Coach, jetzt hauen Sie rein. 
Wolfgang
00:33:59
In meiner in meiner Rolle als Beziehungscoach gebe ich euch einen richtig guten Tipp. Love it es ist das aller allerbeste für die Beziehung. 
Tobias
00:34:07
Und äh schalten Sie auch nächstes Mal wieder ein, wenn es heißt, äh Beziehungscode Schoch äh gibt weitere Tipps. Äh oder aber du wechselst runter ins Projekt, dass du sagst irgendwie du hast es, du hast es auch gerade so ein bisschen so beschrieben, ähm, irgendwas passt hier nicht, das Umfeld passt nicht, mir passt was nicht, was mir geben meine persönlichen Werte geht oder inhaltlich passt irgendwas nicht, ich möchte es gerne verändern, Das könnte dazu führen, dass du sagst, ich gehe aus dem Projekt raus. Das könnte aber auch sein, dass du sagst, ich möchte inhaltlich was verändern oder aber, dass du herausarbeitest, na was gefällt mir hier eigentlich dran? Ich glaube, am Ende geht's immer darum, sich Gedanken zu machen, was kann man denn verändern? Und ich denke auch, dass wir. Überhaupt dass wir überhaupt diese Möglichkeit haben. Sollte man sich auch klar halten, ne, dass man die Möglichkeit hat, beim Arbeitgeber zu arbeiten, der diese Flexibilität erlaubt, ne. Gibt bestimmt auch Situationen, wo du vielleicht nicht so privilegiert bist, dass du von der Uni kommst, dass du eine höhere Ausbildung genießen konntest, sondern dass du vielleicht aus Umständen die wir jetzt gar nicht auseinanderziehen könnten sofort anfangen musst es ins Arbeitsleben zu gehen und sofort was zu machen. So Und dann äh hast du vielleicht einen ganz anderen Anspruch. Das sagst du dann. Ich freue mich darüber, dass ich hier einen Job habe und dass ich dass ich über diesen Job Geld bekomme, um mein Leben zu finanzieren, Jetzt kommen wir hier mit unserem esoterischen Blasel, erzählen was von wenn jemand sagt, ey alter Schmiede, ich habe hier echt lange gebraucht, überhaupt wieder ins Berufsleben zu kommen. Ich denke, darüber sollte man sich auch einfach im Klaren sein, nochmal hervorheben, deswegen spreche ich auch nur gerade an, weil es glaube ich schon was nicht so Alltägliches ist, dass man diese Freiheit auch hat. Wenn man sich die denn nimmt, ja, es heißt ja nicht automatisch, weil dieses Konstrukt existiert, dass man da auch drauf agieren kann Dafür wollten wir ja sprechen heute, dafür wollten wir uns ja austauschen, diesen Impuls zu geben, aber diese Freiheit überhaupt zu haben, ist schon was was hervorzuhebendes, finde ich. 
Wolfgang
00:36:05
Das ist es absolut und mir ist auch klar, dass das bei vielen Leuten nicht der Fall ist. Also du, da muss ich nur an meine eigene Familie denken, also meine Mum hatte gar keine Ausbildung und die hat ihr Leben lang äh irgendwelche ja Jobs gemacht, wo man halt keine Ausbildung mehr braucht alles Mögliche gemacht. Meine Mutter, die hat ewig in der Fabrik gearbeitet. Meine Mutter, die war mal Postbot, den hat Briefe ausgetragen. Meine Mutter, die hat auch mal irgend so eine Elektronikfirma in der Nachtschicht irgendwelche Schalter zusammengebaut oder irgendwelche Elektronik Bauteile oder so. Also sie hat wirklich viele Jobs gehabt, wo ich heute sagen würde Das sind sicherlich nicht die besten Sachen. Das waren Sachen mit scheiß Arbeitszeiten, wo du irgendwie Frühschicht hattest, Nachtschicht hattest. Das waren Jobs, wo man wenig verdient hat. Meine Mutter, die musste auf dem Dorf gelebt. Die musste mit dem Auto immer fahren. Also das war richtig, richtig Knochenjob, du hast viel Zeit reingesteckt, blieb nicht viel hängen. Meine Mum hatte trotzdem da also ist schon lange her, aber so wie ich mich noch dran erinnern kann, trotzdem eigentlich immer eine sehr positive und dankbare Einstellung dazu, weil für sie war's was Tolles, überhaupt, zu haben. Und ich kann mich noch erinnern, bei dieser Nachtschichtnummer, die sie da hatte Ja, ich glaube, so mega so megaspannend war's nicht, weil du da wahrscheinlich irgendwie jede Nacht das Gleiche gemacht hast. Also ich habe mal als äh als Student habe ich mal äh so in so in so einer Fabrik gearbeitet, irgendwelche Bauteile zusammengebaut, wie sechs Wochen, acht Wochen lang und das hat mir damals echt schon gereicht Aber meine Mum wird sich dann halt immer so noch ihren Korb mitgenommen und hat sie sich noch eine Kanne Kaffee gekocht und noch so ein paar ein paar kleine Snacks vorher zusammen gemacht und dann hat sie halt versucht, sie, dadurch irgendwie ein bisschen angenehmer zu machen. Und vielleicht ist es aber schon dieses kleine, dieses kleine Change. Und vielleicht ist es auch dieses Circle of Control, den sie halt hatte. Ihr Optionsraum war da vielleicht nicht so groß, wie jetzt der Auktionsraum von dir oder von mir ist. Der war klein, aber dadurch, dass er das kleine in dem kleinen Bereich, in dem sie was tun konnte, da auch was gemacht hat. Hat gesehen, dass es was bedeutet, was sie tut und dass es nicht völlig egal ist. Ich sage gern, das sind alle nur Zahnräder im großen Getriebe. Aber jedes Zahnrad ist halt wichtig, Und egal, wie klein das Zahnrad ist, wenn ein Zahnrad kaputt geht, dann funktioniert das Getriebe gar nimmer. Also soviel kenne ich mich äh noch mit Mechanik aus, aber das glaube ich wirklich, und ähm man benutzt es oftmals hier in so einem ganz negativen Kontext. Ah, ich bin nur ein kleines Zahnrad im Getriebe. Ja und? Also aber über das kleine Zahnrad wird auch viel Kraft übertragen. Und ich glaube, wichtig ist. Was heißt ich glaube, ich bin davon überzeugt, dass es wichtig ist, äh dass man sich selbst bewusst, wo der eigene Optionsraum überhaupt ist, was man überhaupt tun kann, weil auch wenn's nur was Kleines ist, ist es der erste Schritt, um vielleicht auch zu einer Hilflosigkeit zu entfliehen, Und vielleicht würdest du sehen, was ich tue, verändert was, verbessert was. 
Tobias
00:38:52
Das ist ganz spannend. Ähm ich möchte noch mal das Wort aufgreifen, was du gerade genannt hast, diese Hilflosigkeit. Manchmal ist es aus meiner Erfahrung auch eine erlernte Hilflosigkeit, wo man, wahrnimmt, dass etwas nicht veränderbar ist. Aus verschiedensten Gründen, vielleicht aus der eigenen ähm persönlichen Historie, vielleicht aus Erfahrung, die man gemacht hat, aus diversesten Gründen Würde aber behaupten und das ist ja auch das, wo du hingegangen bist mit dem Baumstumpf der Sinnhaftigkeit, wenn ich das mal so nennen darf. Die ähm. Die eigenen Bereiche festzustellen, da wo kannst du denn was ändern? Ne? Kann durchaus sein, dass man mal festhängen, kann durchaus sein, dass man auch mal dass man sich mal mal nicht so gut fühlt Aber welche Dinge sind denn dann eigentlich die, die momentan gut sind, ne und was was kann man denn vielleicht grade ändern? Und vielleicht ist es auch tatsächlich so, dass man dann sagen sollte, hör zu Das ist hier wirklich ein Ich nehme jetzt mal den Job als Beispiel, das ist hier wirklich ein Chaosjob, der mich unglücklich macht und ich sehe hier keine Change-Möglichkeiten, ich habe es versucht, es macht mich unhappy. Dann ist manchmal, ich sage mal, die bittere Pille dann äh zu sagen, okay. Ich glaube, dass äh jetzt jetzt müsste man sich vielleicht mal umgucken. Wenn man denn das Privileg hat, in einen Markt gehen zu können, wo dieser Optionsraum existiert. Manchmal neigen wir, glaube ich, dazu, dazu sind wir Menschen Wahrscheinlich zu gepolt, weiß ich nicht, dass man eher so in der Negativität hängt, dass man eher so das Negative äh sieht und auch vielleicht wiederholt. Ja und sich dann einfach fortzuführen und zu sagen irgendwie, na Was gibt es denn für Möglichkeiten, auch was zu ändern? Ist dann manchmal doch mehr, als man erstmal initial denkt. 
Wolfgang
00:40:40
Ja, das stimmt. Ich glaube auch, was du gesagt hast, diese angelernte äh Hoffnungslosigkeit, äh ich weiß nicht, wie ich's genau genannt hast. 
Tobias
00:40:50
Erlernte Hilflosigkeit. 
Wolfgang
00:40:51
Hilflosigkeit, okay, das ist nicht das ist eine Stufe sanfter. Ich glaube, da ist was dran. Und ähm ich, ich mir's mir ist absolut klar, dass ich mega privilegiert bin, also nicht nur, weil ich ein weißer Mann in Deutschland bin, sondern auch, weil ich einen Job habe, äh der der mir unglaublich viele Freiheiten gibt. Das ist das ist natürlich so, also, Ich wusste in meinem Bekanntenkreis nur nur mal schauen. Das sind auch viele Leute, die haben studiert. Da sind auch viele Informatiker. Aber da sind auch viele, die arbeiten halt irgendwo in einem ganz festen Trott und haben nicht im Ansatz die Freiheiten, die ich habe Ich glaube aber trotzdem, eine Sache, die wir immer oder nicht immer, aber eine Sache, die wir vielleicht oft vergessen oder deren wir uns nicht bewusst sind, ist die Macht, Gedanken und die Macht unserer Einstellung zu den Dingen, die wir tun. Und das ist was, was jede und jeder von uns zu 100 Prozent kontrollieren kann. Vielleicht nicht ad hoc, aber die Macht haben wir Ich glaube, man kann überall was Positives sehen. Man kann überall einen Sinn sehen. Man kann überall ähm irgendwie, eine Möglichkeit sehen und das ist manchmal vielleicht was Kleines und manchmal ist es was Großes und manchmal ist es was, was auf der Hand liegt und manchmal ist es super abstrakt. Aber ich glaube halt, ähm. Wir können nicht immer verändern, was, was unbedingt außen rum ist, die Randbedingungen. Wenn ich den Job brauche, um meine Familie zu ernähren, dann werde ich ihn erst hinschmeißen Wenn ich ein zweites Jobangebot habe und ich habe unterschrieben. Dann werde ich's machen. Und vorher werde ich's nicht machen. Warum auch? Ist ja Wahnsinn irgendwie Aber vielleicht finde ich trotzdem eine Möglichkeit, wie's wie's schöner ist. Ich habe mal mit einem Kollegen gequatscht und der hat gesagt hey, es gibt Sachen, die hasse ich einfach. Es gibt Sachen bei meiner Arbeit, die machen mir keinen Spaß. Ey irgendwie so legasi Zeug programmieren oder das oder das. Aber grad die Dinge mache ich besonders gut. Ja warum? Sagt er ja, ganz ehrlich, wenn ich's schon machen will, äh wenn ich's schon machen muss, nicht wenn ich's schon machen muss dann möchte ich's so gut machen, dass ich auf gar keinen Fall ein zweites Mal ran muss. Gehe ich mir extra viel Mühe. Und das fand ich auch eigentlich cool, weil wenn er sich ja, also. 
Tobias
00:42:48
Damit nicht noch mal. Bitte danke. 
Wolfgang
00:42:50
Mir geht's so so ein paar Prozent meiner Arbeitszeit mache ich's auch so Controlling Geschichten. Das heißt in Projekten, da geht's natürlich auch um Geld, Arbeitszeit und ich habe dann so Excel-Tabellen, wo ich so so ein bisschen Controlling mache und das muss auch stimmen. Ich hasse es. Das macht mir gar keinen Spaß. Es macht mir einfach keinen Spaß. Aber ich gebe mir auch echt viel Mühe Und äh meistens sind auch keine Fehler drin oder wenige. Aber ich weiß genau, wenn ich mich da brutal konzentriere und dann wirklich bei der Sache bin, ist die Chance, dass es passt, sehr hoch und ich muss es nicht nochmal machen. Und wenn ihr mich aber so stark konzentriere und mir viel Mühe gebe, vergeht die Zeit auch viel schneller. Dann ist es auf einmal auch nicht mehr so dieses ah, ich habe eine Distanz, ah blöd, sondern okay, Du und ich, wir beide, wir haben eine Mission. Ich muss es fertig machen. Komm und tschakka, in geschaffen wirst. Und äh dann geht's auf einmal, Ich werde trotzdem nie ins Controlling wechseln. 
Tobias
00:43:42
Das ist was, wo du sagst, äh alles andere gerne, aber da möchte ich tatsächlich nicht hingehen. Vielen Dank. 
Wolfgang
00:43:47
Nee, da auf gar keinen Fall. 
Tobias
00:43:48
Also manchmal ist es vielleicht auch Teil des Prozesses, dass man erst halt durch diesen. Ärgerlichen durch diese dunkle Phase, durch diese ärgerliche, durch dieses nervige einfach durchgeht. Ich kann das durchaus nachvollziehen, was du gesagt hast. Ich habe auch meine Aufgaben, wo ich denke, ganz ehrlich, hier bin ich jetzt fünfjähriges Kind, habe ich überhaupt keinen Bock drauf. Ich mache hier gar nix. Ich klebe mich jetzt hin. Ich mache überhaupt nichts mehr. Völlig übertrieben kommt da was hoch. Und ähm ich habe gemerkt Wenn ich äh diese Seite, Anerkenne und der auch Raum gebe und sage ja, kann ich gut nachvollziehen. Ist ja auch eine Scheißaufgabe. Kann ich total verstehen. Problem ist nur, wenn wir das jetzt nicht machen und morgen nicht machen, dann ist das übermorgen immer noch da, Das ist halt der Haken an der Sache. Da gibt's in mir manchmal so eine kleine Debatte, habe ich festgestellt, ne. Da ist dann schon dieser Nervteil mit bei und ich finde, der hat auch allen Platz verdient und der hat auch allen Respekt verdient, dass er, auch existieren darf. Was er halt nicht darf, ist, dass er alles einnimmt, dass er komplett alles einnimmt, ne. Und wenn ich diese Debatte führe und merke irgendwie mit mir selber so, Na ja gut, hast ja auch irgendwie recht. Jetzt stell dir mal vor, du schiebst das jetzt drei Tage vor dir her, da wird deine Laune jetzt auch nicht unbedingt von besser. Dann lass das. Komm, dann mach dir jetzt eine Buchung. Mach hier jetzt irgendwie äh suche dir einen Zeitslot und dann machst du's morgen und fertig. Und das ist dann irgendwie auch gut. Dann ist die eine Seite befriedigt, die bisschen meckern wollte, okay, so ist es dann halt. Es ist ja auch legitim. Aber die andere Seite, die gesagt hat, du da ist doch auch was Gutes bei, wenn man's dann fertig hat, dann ist es halt weg. Mittelfristige Lösung, ob man vielleicht was am Aufbau ändert, dass man's gar nicht mehr machen muss, kann man ja auch noch überlegen, der Change wieder mal. Äh ich, würde sagen, dass das immer ein Teil davon ist, dass auch diese negative Seite ich nehme jetzt mal, weil das ist das Erste ist, was mir einfällt, dieses Yin Yang, Ja, dass immer der Aspekt da, glaube ich, auch einfach mit zugehört. Er sollte halt nur in der Waage bleiben, denke ich. 
Wolfgang
00:45:45
Ja, das das glaube ich auch. Es ist utopisch anzunehmen, dass es eine Welt gibt und äh es muss ja nicht mal die komplette Welt sein. Es kann ja auch die Arbeitswelt sein, in der alles positiv ist. Ich glaube äh in negative Sachen gehören dazu und das liegt an uns, wie wir damit umgehen. Dürfen uns nicht überraschen lassen, weil es wird irgendwas Negatives geben und äh ich glaube, da müssen wir einfach drauf vorbereitet sein und dann unseren Optionsraum einfach mal abklären und überlegen, was wir tun. 
Tobias
00:46:12
Vielleicht machen wir beide das ja auch so ein bisschen. Vielleicht ist ja auch das, was wir beide hier tun. So, guck mal, jetzt kommt ja, das ist jetzt, jetzt mache ich schließlich alles zusammen. 
Wolfgang
00:46:21
Dass es mir zu. 
Tobias
00:46:22
Pass auf. Nee, ich merke das gerade als Reflexion für uns beide. Vielleicht ist das ja genau das, was wir beide auch tun. Du bringst einen Aspekt hinein Und ich habe dadurch eine Anregung, wo ich denke, na ja gut, da ist noch eine andere Seite mit bei. Irgendwie tauschen wir uns darüber aus und sehen dadurch beide Seiten, die dazugehören. Und vielleicht ist es das, was es auch irgendwie braucht, wenn man sich über Dinge auseinandersetzt. Das ist nicht nur die eine Seite gibt oder die andere Seite, sondern vielleicht so eine Unterhaltung. Und wie war das? 
Wolfgang
00:46:50
Finde ich super. Tobias ähm, Reflexion, Reflexion funktioniert für mich ja auch nicht nur im stillen Kämmerlein. Für mich ist einfach der Dialog ein total wichtiges Ding, also sei es jetzt der Dialog mit dir, der Dialog mit Freunden, mit Kolleginnen das ist für mich super super wichtig. Und ähm ich vergleiche das auch gerne im Schwimmen. Ich schwimme sehr gerne. Ich bin jetzt nicht super super gut, aber ich mach's gerne und wenn ich im Schwimmbad bin und ich ziehe die Bahnen und eine, zwei, drei und so weiter dann fühlt sich das für mich an, als ob ich ein verdammter Delfin bin, ne. Also wirklich, ich gleite durchs Wasser und denke, wow! Und dann denke ich aber, warum bist du so langsam, wenn du so definmäßig ja. Aber wenn ich dann so im Becken umherschaue und ich beobachte andere Leute beim schwimmen, dann denke ich immer, oh Gott, was macht denn ihr da? Beinschlag total schlimm, Armzug, ganz, ganz schlimm. Äh wenn du jetzt aber dein Handy nimmst und mich filmst, wie ich eine Bahn schwimme, mir dieses Video zeigst, äh da schäme ich mich dafür, weil dann ist, bei mir genauso schlecht wie bei den ganzen anderen Bliyenten und das ist die Perspektive. Wenn du selbst schwimmst, hast du deine Perspektive und dann ziehst du dich selber nicht. Und bei Selbstreflexion, glaube ich, der Impuls von außen, das ist mega wichtig. 
Tobias
00:47:57
Ich glaube auch. Also ich musste auch gerade an was denken. Ähm ich spiele super gerne Rocket League kompetitive. In den Rängen und sowas da und ganz ehrlich muss ich jetzt auch mal eben nochmal als Abschlussnote hier sagen es sind immer die anderen, die schlecht spielen, muss man schon so sagen. Ich habe vielleicht mal hier und da einen kleinen Fehler, dass ich mal einen Ball vielleicht mal nicht erwische oder so nicht ideal, aber im Großen und Ganzen sind das schon die anderen, weil die die da die Lücken ziehen, ja? Das möchte ich noch gerne mal feststellen. 
Wolfgang
00:48:25
Ich verstehe absolut, was du meinst. Das sind immer die anderen, aber hey, das ist okay, solange wir das wissen, dass das die anderen zehn passte. Was ist jetzt los? Passt ja für uns. Tobi, zum Schluss haben wir das Thema verfehlt oder haben wir das Thema heute getroffen? Ich bin mir unsicher irgendwie. Ich fand das Gespräch mit ihr super angenehm, da kamen auch ein paar neue äh Ideen und Impulse für mich raus. Ähm, Ja, können wir jetzt wirklich sagen, Levit, nachdem wir's jetzt gelacht haben oder hätten wir noch was change müssen? 
Tobias
00:48:51
Alles eingebaut. Jetzt wirst du, ja, Reflexion hast du eingebaut. Du hast die drei Worte eingebaut, also Respekt, ad hoc, ad hoc, gemacht diesen Satz. So wie wir unser so wie wir unseren Podcast aufbauen gehen wir meist mit einer Überschrift rein und lassen uns dann dadurch führen und und wohin führen. Wahrscheinlich werden wir das jetzt in drei Wochen aufnehmen, käme eine andere Episode raus oder andere Inhalte. Äh ich bin happy darüber. 
Wolfgang
00:49:16
Okay, perfekt. Tobias, zum Schluss, ähm wir haben ja noch so diese kleine Kategorie am Schluss, was hast du zuletzt gemacht, gehört, angeschaut oder getan und da würde mich interessieren, was gab's denn bei dir zuletzt? 
Tobias
00:49:28
So und jetzt kommt nämlich der oberste Knaller. Also Hammer, also für mich zumindest hammermäßig, ne. Ich habe in meinem Leben noch keine Fahrradklamotten besessen. Habe ich nicht, ne. Ich fahre super gerne Fahrrad und ich pette auch gerne, also dass ich äh gut ins Schwitzen komme. Ich bin eh jemand, der schnell ölt und saftet. Ähm habe aber das immer so gemacht, auch wenn's jetzt zu kalt war, dass ich mir gesagt habe, ach komm, Eine Jeans passt doch, es ist doch okay, wenn ich, Winterschuhe anziehe, wo ist das Problem ach komm, dann mache ich mir einen Funktionsshirt an und dann nehme ich meine Winterjacke und fahre da mit. Mache ich noch meine normalen äh Handschuhe, was ist das Problem? Fahre ich da halt mit mal, ne? Und habe das immer und immer gemacht. Und jetzt auch durch äh Gesprächen mit Freunden und Kollegen, dann mal überlegt, na vielleicht ist es schon, also, Ist ja was dran, dass irgendwie diese Funktionswäsche irgendwas bringt oder so. Ich glaube, ich gucke da mal nach und würde auch gerne wieder jetzt gerade, wo so ein bisschen Sonne rauskommt, wo's wieder wärmer wird, ab und zu zumindest Wolfgang. Ähm dann mich aufn Drahtesel schwingen zu können, das machen zu können. Und da bin ich halt zu einem Händler hier, sogar jemand äh in der Nähe, zu dem ich dann direkt fahren konnte. Habe dann ein paar Sachen anprobiert, mich vorher ein bisschen, ich habe wirklich überhaupt keine Ahnung gehabt, was man denn anzieht, weil ich auch dazu neige entweder, dass mir schnell zu kalt ist oder dass mir schnell zu warm ist. Ich habe so einen ganz komischen Konstantbereich. Mir ist ganz schnell zu kalt und Kriege dann auch Rückenschmerzen, wenn's irgendwie am Rücken zieht, dann ganz schnell zu warm. So und dann habe ich mir da so ein paar Lagen geholt von Funktionsshirts, über Shirts von einer tollen Jacke, eine Hose irgendwie, die die äh ich glaube fließt sogar, hat bin dann damit so meine normale Runde gefahren und dachte so ich habe ich habe noch Power. Wieso geht denn das jetzt, wieso geht denn das jetzt einfacher? Was ist denn das jetzt? Wegen der Kleidung? Das ist ja abgefahren. Habe ich richtig so eine kleine Epiphanie, so eine kleine Eröffnung für mich gehabt, dass ich so dachte, das ist ja total krass. Wenn du Kleidung hast, die atmungsaktiv ist, wo Wärme auch abgehen kann und du nicht in der Sauna fährst, dass du durch durch bessere Klimatisierung und wahrscheinlich auch, weil ich einfach weniger Windwiderstand habe, weil ich habe halt eine fette Winter-Daunenjacke angehabt immer. Sogar noch mit mit dem Hoodie an, die dann auch vielleicht noch ein Segel ist ähm diesen diesen Gegensatz einfach zu spüren war für mich total das geile Erlebnis und ich freue mich auch drauf jetzt in nächster Zeit immer mal wieder die Klamotten rauszuholen, damit dann durch die Gegend zu stiefeln. Ich habe noch nie so eine Radlerhose gehabt, wo du so eine Einlage hast. Das alles so ein bisschen im Sitzen viel angenehmer macht und dann saß ich da drauf, bin dann mal eine Runde gefahren, komme wieder zu Hause an und denke so, ja ich kann noch eine Runde. Was ist das denn. 
Wolfgang
00:52:09
Komisch, gar nix wund heute. 
Tobias
00:52:11
Das tut ja gar nichts weh. Also das war wirklich total abgefahren, kann ich jedem nur empfehlen, wenn man so einen Einsteiger-Ding mal machen will, das lohnt sich richtig, diese Klamotten zu wechseln. Nee, du bist ja Profi, also dem muss ich's glaube ich nicht erzählen. Du kennst das ja alles wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten. 
Wolfgang
00:52:30
Mich mal vor 20 Jahren gefragt, Tobias. 
Tobias
00:52:32
Na ja, siehste, ne? Ja ja, auch für mich jetzt so gerade vor zwei Wochen äh ja was gelernt. 
Wolfgang
00:52:38
Aber als er beim Radfahren auf jeden Fall mit richtig guten Radklamotten macht's einfach viel mehr Spaß. Und auch so eine gute Radhose. Ich weiß, wenn man so was noch nie getragen hat, dann fühlt sich das vielleicht mal ein bisschen komisch an, wenn man so ein Polster irgendwie im Schritt hat und dann denkt man vielleicht, oh das ist wie eine Windel oder so, aber Leute, das ist einfach richtig gut. Da macht Sitzen Spaß. Es tut nix weh und es ist auch okay, wenn nix weh tut. 
Tobias
00:53:00
Das ist richtig herrlich, ja. Was was war denn äh bei dir so in der letzten Zeit? 
Wolfgang
00:53:05
Ja in der letzten Zeit gab's von mir ein äh ja ein Update und zwar auf Version zweiundvierzig. Ich habe Geburtstag gehabt und die beste Version aller Zeiten. 
Tobias
00:53:16
Bin ja gespannt, ob du noch bugfixes oder so was kriegst. 
Wolfgang
00:53:19
Ah, ich glaube, der der. 
Tobias
00:53:20
Kommt nix mehr. Nee. 
Wolfgang
00:53:21
Nee, ich glaube, es ist ist schon einfach, wird nix mehr supportet. 
Tobias
00:53:25
Okay, verstehe. 
Wolfgang
00:53:26
Ähm ich war im Kino und zwar an meinem Geburtstag. Äh was man so macht am zweiundvierzigsten. Ich wollte ja eigentlich eine Party feiern, also damals, als ich 40 wurde an meinem 40. Geburtstag wurde in äh Baden-Württemberg der erste Lockdown gestartet. Und jetzt zog sich jetzt zog sich diese ganze Coronageschichte durch meine Geburtstag, ist mein dritter Geburtstag, mein dritter Coronageburtstag war jetzt immer noch ein bisschen schwierig ich bin mir gar nicht sicher, ob ich feiern hätte dürfen wahrscheinlich schon, aber in meinem Freundeskreis hat jetzt auch niemand Bock auf eine große Party gehabt. Nächstes Jahr dann vielleicht der Dreiundvierzigste, das ist auch, Gut, glaube ich. Auf jeden Fall dieses Jahr äh Kino und ich habe mir The Batman angeschaut. Und Batman ist so eine Comicfigur, die mag ich. Also ich habe mir auch die alte Serie damals aus den 60ern angeschaut. Schlimm ist und äh es gibt auch aus den 60ern noch einen Film, der auch schlimm ist und es gibt die alten Batman-Filme, äh, Auch schlimm sind und es gibt die drei und es weiß nicht, kennst du Batman? Bist du bisschen drin im Batman-Game? 
Tobias
00:54:27
Ein ein wenig. Also ich kenne auch die die ganz alte Serie mit Kabau und Chabain und was da alles immer so hoch. 
Wolfgang
00:54:32
Genau die genau. 
Tobias
00:54:33
Genau. Äh ich glaube, ich hatte sogar im Kindergarten mal ein Batman-Kostüm, jetzt kommt's. 
Wolfgang
00:54:38
Wow. Ja. 
Tobias
00:54:39
Ja äh richtig hardcore. Und diese drei Filme von oder war das von No Lin, dann hast du die drei, vier, null. 
Wolfgang
00:54:45
Ja vom Christopher. 
Tobias
00:54:46
Die fand ich großartig. 
Wolfgang
00:54:47
Genau, die fand ich auch großartig. Sie sind nach wie vor auch echt toll. Batman ist so eine Figur, die ist ja von DC Comics und die zwei großen Player im im Comic Markt, das ist ja DC und Marvel. Marvel kennt man vor allem, weil die seit, weiß nicht, zehn Jahren brutal erfolgreich im Kino sind. Die haben jetzt an die 30 Filme rausgehauen. Die sind alle miteinander verwoben im äh MCU, Marvel, Cinematic Universe und Ich finde die größtenteils auch echt gut. Habe früher als ich jünger war auch viel Comics gelesen, habe jetzt die ganzen Filme geschaut und bei TC war es eigentlich immer so die meisten Filme, die die gemacht haben, waren Kacke oder Batman. Also da gab's aber so so Geschichten wie The Green Land oder so, was äh was glaube ich totgeschwiegen wird heutzutage. Und bei Batman fand ich's geil, dass es halt immer solche Reboots gab. Es gab jetzt diese drei Batman Filme mit äh von Christopher Noland Sie haben ja eine Geschichte erzählt, dann gab's mal Batman versus Superman und jetzt gibt's der Batman, äh Hauptrolle, äh Robert Patterson, den kennt man aus Twilight, also der hat eher so schwulstige Teenager, Vampirromantik gemacht Und ähm habe ich natürlich nicht gesehen. Außer mal äh aufm Poster irgendwo. 
Tobias
00:55:59
Natürlich. 
Wolfgang
00:56:00
Ähm auf jeden Fall ähm dachte ich puh, keine Ahnung, ob das eine gute Besetzung ist, aber wir haben es uns angeschaut, cooler Film, komplett anders, wie man Batman sonst kennt, sehr, sehr düster. Erinnert erinnert mich so total an Film Noir ein bisschen arbeiten sehr viel mit Farben, also sehr viel mit so Schwarz und Rot wird da gearbeitet. Episch lang, das Ding dauert drei Stunden, das hatte ich gar nicht aufm Radar. Ich hatte unter der Woche Geburtstag, er war mit meiner Freundin im Kino ähm. 
Tobias
00:56:28
Wo wir schnell noch eben Filmchen gucken heute Abend. 
Wolfgang
00:56:31
Also das war so die Idee, hey was soll man an deinem Geburtstag machen? Sage ich, ach geh mal ins Kino, äh keine Ahnung, neunzehn Uhr vierzig oder 20 Uhr oder so und dann na ja easy, guck mal, 90 Minuten oder so. Hey das Ding hier ging drei Stunden vorher Werbung äh Kino also meine Freundin ist nicht eingeschlafen und für mich war die letzte halbe Stunde echt hart. Aber cooler Film, wenn man Bock hat gut ausgeschlafen reingehen oder einfach die Nachmittagsvorstellung und äh ist echt mal was komplett anderes. Und zeigt mir, dass man theoretisch bei DC auch noch gute Filme machen kann. Ähm ja, wenn man Bock hat oder richtig würfelt, keine Ahnung. 
Tobias
00:57:08
Man weiß es nicht. 
Wolfgang
00:57:10
Tobi, ich glaube, dann haben wir's. Ähm das ist Rekord heute, längste Folge bisher. Haben heute echt ein bisschen viel geschwafelt, aber ich glaube, das war gut. Ja was bleibt am Schluss? Wenn ihr Feedback für uns habt dann besucht uns doch auf unserer Website auf Kaffee Küchen Talk, UE Punkt äh let's cast Punkt FM. Da gibt's ein Kontaktformular, könnt ihr uns was zukommen lassen oder folgt uns doch äh bei Instagram. Da haben wir einen kleinen Account, der heißt äh at KT Pot äh also Kaffee, Küchentalk, Podcast, aber ein bisschen kleiner. Da könnt ihr uns auch folgen oder eine Nachricht schreiben. Wir freuen uns auf jeden Fall über Feedback und äh wir freuen uns auch, wenn ihr in drei Wochen wieder mit dabei seid. Ich sage tschüss und bis zum nächsten Mal. 
Tobias
00:57:53
Danke euch. Bye bye. 

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